Berichte aus der Fraktion

Wir veröffentlichen hier Berichte zu aktuellen Themen und über unsere Fraktionarbeit.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach wünscht eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute zum Jahreswechsel.

Die Weihnachtszeit wird in diesem Jahr anders sein als sonst. Durch den jetzt angeordneten Corona-Lockdown werden manche liebgewonnenen Traditionen und kirchlichen Bräuche ganz anders, nur unter erschwerten Bedingungen oder auch gar nicht möglich sein. Wir müssen Abstand halten und gemeinsam schwierige Zeiten durchleben und hoffen darauf, dass nach der Krise der Aufschwung kommt.

Das Coronajahr war wahrlich ein außergewöhnliches, es hat uns gerade dadurch gezeigt wie wichtig diese Gemeinschaft ist. So waren wir in der Lage der Unvernunft Einhalt zu gebieten und nie war die Spendenbereitschaft und Hilfsbereitschaft im Allgemeinen und im unmittelbaren Umfeld größer als jetzt. Es hat uns aber auch gezeigt welche Innovationskraft in unserer Gesellschaft steckt. So sind wir schneller als gedacht in eine digitale Zukunft gestartet, Homeoffice, Onlinekonferenzen, digitaler Unterricht und Fortbildungen wurden zur Notwendigkeit. Und wir haben, wie es im Moment aussieht, schneller als es zu erwarten war Impfstoffe entwickelt, die uns hoffentlich in Zukunft wirksam vor dem Virus schützen. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir die positiven Impulse dieses Jahres für die Zukunft erhalten und weiterentwickeln.

Für die Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit in diesem nicht ganz einfachen Jahr danken wir Ihnen herzlich. Mögen Sie während der Festtage den Fokus bewusst auf die Dinge richten, die das Leben schön, reich und lebenswert machen, und mögen Sie zudem mit Zuversicht und Optimismus ins neue Jahr starten!

Sobald es wieder möglich ist, wollen wir wieder das persönliche Gespräch mit den Wettersbacher Bürgern suchen, um weiterhin mit Anträgen und politscher Einflussnahme die Wünsche und Anliegen der Bevölkerung zum Wohle unserer Stadtteile umzusetzen. Ausführliche Informationen über unsere Arbeit und Positionen finden Sie auch immer auf unserer Homepage. Genauso freuen wir uns über alle Menschen, die sich zukünftig in die Ortspolitik einbringen möchten und selbst aktiv werden und mitgestalten. Nur davon kann ein Ort leben.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen trotz notwendiger Beschränkungen alles Gute für die Feiertage, sowie einen guten Start und viel Erfolg im Jahre 2021! Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Ihre CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach
Marcus Brenk, Otmar John, Roland Jourdan (Fraktionsvorsitzender), Tilman Pfannkuch und Paul Wirtz (Stellv. Fraktionsvorsitzender).

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir wegen der aktuellen Corona-Lage unser Weihnachtsfoto aus dem Jahre 2019 verwenden.

Weihnachtsfoto aus dem Jahre 2019 - CDU/FW-Wettersbach

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir wegen der aktuellen Corona-Lage unser Weihnachtsfoto aus dem Jahre 2019 verwenden. Ihr CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion.

Bebauungsplan „Östlich Esslinger Straße zwischen Heidenheimer und Ludwigsburger Straße und Teilbereich Heidenheimer Straße“ wird erstellt.

Einladung zur Bürgerbeteiligung zur Planung Esslinger- und Heidenheimer Straße in Grünwettersbach

Vom 20. November bis 04. Dezember 2020 haben alle Bürger im Rahmen der Bürgerbeteiligung die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Anregungen oder Hinweise zur Überarbeitung des Siegerentwurfes des Wettbewerbs "Planungs­kon­kur­renz Esslinger und Hei­den­hei­mer Straße, Grünwet­ters­bach" einzubringen. Diese werden anschließend dem Planungsbüro zur Verfügung gestellt und soweit möglich in der weiteren Rahmenplanung berücksichtigt.

Zum Portal "Bürgerbeteiligung" der Stadt Karlsruhe kommen Sie über diesen Link.

Siegerentwurf des Wettbewerbs "Planungs­kon­kur­renz Esslinger und Hei­den­hei­mer Straße, Grünwet­ters­bach" (Foto: Stadt Karlsruhe)

Der Siegerentwurf "7 Höfe" des Wettbewerbs "Planungs­kon­kur­renz Esslinger und Hei­den­hei­mer Straße, Grünwet­ters­bach" . Die Ergebnisse der Jurysitzung vom 31. Juli 2020 finden Sie hier. (Foto: Stadt Karlsruhe)


Unsere Stellungnahme

Im Rahmen dieser Bürgerbeteiligung nehmen auch wir als CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach zur Erstellung des Bebaungsplans ausführlich Stellung. Hierzu haben wir mit Schreiben an das Stadtplanungsamt Karlsruhe unsere Vorschläge und Bedenken am 20.11.2020 eingereicht.

Hier der Text unseres offenen Briefes an das Stadtplanungsamt Karlsruhe:

Erstellung Bebauungsplan „Östliche Esslinger Straße / Heidenheimer Straße“
Eingabe der CDU/FW- Fraktion Wettersbach im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung

Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtplanungsamtes,

die zukünftige Ortsentwicklung ist eines der Schwerpunktthemen unserer CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion. Unsere Bergdörfer sind eine bevorzugte und gefragte Wohnlage: stadtnah gelegen überzeugen sie durch dörflichen Charme, eine insgesamt gute Infrastruktur und ein gesundes Vereinsleben. Dies überzeugt. Viele junge Menschen würden sehr gerne im Ort bleiben und eine Familie gründen. Auch suchen gleichermaßen Familien nach einem bezahlbaren Eigenheim bei uns in den Bergdörfern. Zudem führen geänderte Familien- und Lebensmodelle zu einer verstärkten Nachfrage nach Wohnraum. Dies hat in Kombination mit der Wirtschafts- und Finanzsituation zu steigenden Immobilienpreisen und Mieten geführt. Die Stadtverwaltung hat uns mehrfach bestätigt, dass der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Familien bei uns nicht mehr gedeckt werden kann - bezahlbarer Wohnraum fehlt. Grünwettersbach ist letztmalig vor über 30 Jahren gewachsen. Laut statistischem Jahrbuch der Stadt Karlsruhe fehlen uns junge Familien. Wir können uns daher dem Wohnungsbau nicht verschließen, da dringend weitere Wohnungen gebraucht werden.

Bebauungsplan „Östliche Esslinger Straße / Heidenheimer Straße“ (Quelle Stadt Karlsruhe)Deshalb haben wir bereits mit dem Sanierungsgebiet ein wichtiges Instrument zur Innenentwicklung genutzt und setzen uns dauerhaft bei Einzelmaßnahmen für eine weitere angemessene Innenentwicklung ein. Gleichermaßen ist es unsere Aufgabe, neue, dringend benötigte Flächen für den Wohnungsbau zu schaffen und dabei unsere, der Landwirtschaft und Erholung dienenden Wiesen und Äcker zu schonen und der Natur den Vorrang einzuräumen. Deshalb sind bei den Themen Bestandssanierung, Nachverdichtung und Neubaugebiete Kompromisse zu finden und die verschiedenen Interessen bestmöglich in Ausgleich zu bringen. Aus diesen Gründen haben wir uns für die Bebauung bereits bestehender, bisher einseitig bebauter Straßen ausgesprochen. So müssen keine neuen Straßen gebaut werden. Wir akzeptieren jedoch nur Planungen, die auf unsere dörfliche Struktur und die verkehrliche Infrastruktur zugeschnitten sind.

Daher haben wir gemeinsam mit allen anderen Fraktionen des Ortschaftsrates, einstimmig den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes Östliche Esslinger Straße und Heidenheimer Straße gefasst und somit den Aufstellungsbeschluss „Esslinger Straße“ des gemeinderätlichen Planungsausschusses und des Ortschaftsrates Wettersbach vom Mai 2001 bestätigt.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung geben wir als CDU/Freie Wähler-Ortschaftsratsfraktion zu der geplanten Bebauung Heidenheimer-/Esslinger Straße folgende Punkte ein, die im Rahmen der Bauleitplanung und späteren Bebauung berücksichtigt werden sollen.

  1. Die geplante Bebauung muss sich in die dörflichen Strukturen von Grünwettersbach einfügen.
    a) Anzahl der Wohneinheiten
    Im Flächennutzungsplan (Vorentwurf 2030) sind die gegenständlichen Flächen dem Siedlungstyp C zugeordnet. Die Bebauung sollte mit der minimalen Anzahl an möglichen Wohneinheiten geplant werden.
    Begründet wird dies mit den nachfolgenden Punkten:

    b) Enge Zufahrtsstraßen und erhöhter Parkdruck.
    Maßgeblich ist vor allem die vorhandene Infrastruktur. Die Sicherstellung der Leichtigkeit des Verkehrs, die Parksituation und die räumliche Enge der vorhandenen Zufahrtsstraßen (Nadelöhre) ist maßgeblich zu berücksichtigen. Hier müssen realistische Betrachtungen durch ein Verkehrsgutachten und Simulationen stattfinden. Der ÖPNV (Bus) ist zwar in räumlicher Nähe, wird aber nicht zu einer erheblichen Entlastung führen.

    Dies bedeutet, dass nicht wie bisher mit 1,5 Stellplätze je Wohneinheit zu rechnen ist, sondern mit zwei Parkplätzen pro Wohneinheit. Im Verkehrsgutachten sollte auch mindestens mit der Anzahl zwei ohne Berücksichtigung des Nahverkehrs gearbeitet werden als anzunehmende Spitze.

    Neben den Wohneinheiten soll eine Kindertagesstätte entstehen, die ebenfalls zum Verkehrsaufkommen, insbesondere zu den Bring- und Holzeiten, führt.

    Weiterhin ist die Nähe zu den Sportstätten von zwei Sportvereinen zu berücksichtigen (Sportveranstaltung des ASV Tischtennis Erstligisten und Veranstaltungen des SCW). Bei Wettkämpfen oder Spielen besteht ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und ein erhöhter Parkdruck, dem mit zusätzlichen Parkflächen entgegengekommen werden muss.
    So sollten z.B. die Parkplätze nicht parallel zum vorhandenen Straßenverlauf, sondern vielmehr quer dazu geplant werden, umso eine höhere Anzahl an Stellplätzen zu erhalten. In diesem Zusammenhang kann bereits betrachtet werden, welche Situation entsteht, wenn Heimspiele des Tischtenniserstligisten stattfinden.

    Weiterhin ist der Verkehr aufgrund der in der Nähe befindlichen Schule und Kindertagesstätte zu berücksichtigen. Insbesondere muss für die Schulkinder ein sicherer Weg gegeben sein sowie für die Kindergartenkinder ein sicherer Bring- und Holdienst.

    Es ist zu bedenken, dass der Schulbus die Straßen nutzt. Auch ist bei der Parkplatzsituation die als Festplatz genutzte Wiesenfläche zu bedenken.

    c) Topographische Lage
    Zu berücksichtigen ist die aufgrund der topographischen Lage gegebene Situation bezüglich des Oberflächenwassers.
    Hier sollte ausreichend Freiraum für optisch ansprechende Retentionsflächen und Regenrückhaltemöglichkeiten eingeplant werden.

    d) Ausreichend Freiraum und niedrige Höhen
    Damit sich die zukünftige Bebauung in das Ortsbild einfügt, soll ausreichend Freiraum zwischen der Bebauung bestehen bleiben, um einer natürlichen Lockerheit Raum zu geben. Unterstützt wird dies durch eine geringere Kubatur und Höhe der Baukörper.

    Dem vorhandenen Gefälle soll durch eine unterschiedliche Höhenstruktur der Gebäude Rechnung getragen werden.
    Bei Festlegung der Dachform und der Materialwahl sind die Bestandsbebauung zu berücksichtigen sowie die hervorgehobene Lage das Plangebiet (Draufblick) und insbesondere die Sonneneinstrahlung zu beachten. In diesem Zusammenhang wird der Hinweis gegeben, dass bisher im Gebiet Wettersbach kaum Flachdächer vorhanden sind. Da die Vorgabe besteht, dass die Bebauung sich in die Örtliche Bebauung integrieren soll ist hierauf entsprechend zu achten.

  2. Grüner Ort
    Wie schon der Name Grünwettersbach sagt, ist unser Ortsteil durch seine Vegetation besonders geprägt. Diese hohen Ansprüche sollten auch bei der jetzigen Planung Berücksichtigung finden. Wir fordern daher, dass die entsprechenden Ausgleichsflächen vor Ort gelegen sind und für eine hochwertige Bepflanzung genutzt werden. Die gesamte Bebauung muss beiderseits durch entsprechende Begrünung abgerundet werden. Zur Ortsseite hin sollten dies durch niedrige bis mittelhohe blühende und insektenfreundliche Bepflanzungen umgesetzt werden.
    Zur nördlichen Seite sollte es sich um eine höhere Bepflanzung mit Bäumen handeln. Diese bieten zum einen einen natürlichen Lärmschutz und führen gleichzeitig zu einer Auflockerung der Frontansicht. Wir sprechen uns dafür aus, dass dies durch eine entsprechende Festsetzung im Bebauungsplan gesichert wird.

  3. Leuchtmittel
    Bei der Wahl der Leuchtmittel im öffentlichen Straßenraum sollen ausschließlich insektenfreundliche Leuchtmittel Verwendung finden.

  4. Nähe zum Friedhof
    Bei den Planungen muss auch die Nähe zum örtlichen Friedhof Berücksichtigung finden. Es muss sichergestellt sein, dass die Hinterbliebenen Raum und Ruhe für die Trauer haben. Dies kann bei der Positionierung und der Höhe der angrenzenden Gebäude sowie der Bepflanzung Berücksichtigung finden.

  5. Lärmschutz
    Ein Lärmschutzgutachten ist einzuholen.
    Die räumliche Nähe zur Autobahn muss Berücksichtigung finden. Bei bestimmten Windrichtungen hört man die Immissionen verstärkt. Dem sollte durch aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen begegnet werden. Auch die Positionierung der Gebäude ist hier zu bedenken.

Zum weiteren Verfahren nehmen wir wie folgt Stellung:

  • Die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung müssen im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden. Dabei soll auf alle Eingaben eingegangen werden.
  • Wir fordern die Klarstellung und Kommunikation an die Bevölkerung, dass vorliegend auch im beschleunigten Verfahren alle Prüfungen des normalen Planverfahrens durchgeführt werden.
  • Nach dem Gesetz würde die Pflicht zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit entfallen. Vorliegend wird diese jedoch mehrmals beteiligt und der Bevölkerung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.
  • Nach dem Gesetz würde die Pflicht zur förmlichen Umweltprüfung (Umweltbericht) entfallen. Dennoch werden sämtliche betroffene Schutzgüter betrachtet und die notwendigen Gutachten allesamt erstellt.
  • Nach dem Gesetz würde die Pflicht zum Ausgleich von Eingriffen in die Natur und Landschaft entfallen. Vorliegend werden jedoch alle Eingriffe betrachtet und für eine bestmögliche Ausgleich im Plangebiet gesorgt.

Im Gewerbegebiet in der Rudolf-Link-Straße entstehen weitere wohnortnahe Arbeitsplätze

Planansicht Verwaltungs- und Produktionsgebäude der Piston-GruppeEine weitere Firmenansiedlung kündigt sich im Palmbacher Gewerbegebiet an. Die CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach freut sich, dass die Firma Piston ihr Verwaltungs- und Produktionsgebäude im Palmbacher Gewerbegebiet Winterrot baut und dort zukünftig bis zu 25 Mitarbeiter beschäftigt. Somit ist nach dem Lebensmittelmarkt in Grünwettersbach auch der Bau der Firmenzentrale in Palmbach gesichert.

Wie uns Helmut Piston, Geschäftsführer und Inhaber der Firmengruppe Piston mitteilte, ist in den nächsten Wochen der Spatenstich für ein dreigeschossiges Industriegebäude in der Rudolf-Link-Straße 21 geplant. In die neuen Firmenzentrale werden die Verwaltungen der Firma Piston Holding GmbH, mit den Firmen Edeka - Piston GmbH & Co. KG, Piston Verwaltungs-GmbH,  ZOO & Co. Baden GmbH und GöPi GmbH einziehen, diese sind bisher in Karlsbad - Ittersbach ansässig. Die Investitionssumme beträgt circa 7,5 Millionen Euro.

Im Erdgeschoss entstehen auf 650 Quadratmetern verschiedene Produktionsflächen, ein Showroom sowie Räume für einen Werksverkauf. Hier werden dann Fleisch- und Wurstwaren von in der Region gezüchteten Tieren hergestellt, sowie alle Speisen für die Warmtheken in den Piston-Märkten zubereitet. Die Produktion ist als "gläsernen Manufaktur" geplant, so dass der ganze Produktionsablauf der regionalen Lebensmittel öffentlich nachverfolgt werden kann.

Im ersten Obergeschoss entstehen ein Kochstudio mit Lounge-Bereich sowie großzügige Schulungsräume. Im zweiten Obergeschoß werden die Verwaltungsräume und eine Mitarbeiterwohnung untergebracht. Für Parkmöglichkeiten sorgen 25 PKW-Stellplätze im Kellergeschoss. Wir begrüßen es, dass das Gebäude als „Effizienzhaus 55“ errichtet wird und mit einer Photovoltaik-Anlage und einer hochwertigen Biofilteranlage (geruchsfrei) ausgestattet sein wird.

Firmenschild der Piston-Gruppe100-jährige Firmengeschichte

Die Firmengeschichte der Firma Piston geht auf eine vor fast 100 Jahren von Christian Bertsch, dem Urgroßvater des heutigen Inhabers, gegründete Lebensmittelhandlung zurück. Bereits in einem Adressbuch aus dem Jahre 1925 ist der Eintrag "Christian Bertsch, Spezereihandlung, Palmbach, Hauptstraße 74" zu finden. Jahre später wurde hieraus der erste Palmbacher SPAR-Laden. Einen Bericht zur Waldenserfamilie Piston und zur Firmengeschichte finden Sie auf der Seite von Waldenserweg Palmbach.

Heute betreibt die Firma Piston GmbH & Co. KG sechs Edeka-Lebensmittelmärkte an den Standorten Ettlingen, Langensteinbach, Ittersbach, Berghausen, Söllingen (Hammerwerk) und Palmbach sowie zwei Getränkemärkte in Karlsbad-Langensteinbach und Pfinztal-Söllingen (Salzwiese) mit über 200 Beschäftigten. Auch der neue Lebensmittelmarkt in Grünwettersbach wird zukünftig von der Firma Piston betrieben, da Edeka Südwest bei der Ausschreibung im Jahre 2018 als Sieger hervorging.  

Wir haben Ende Oktober im Ortschaftsrat einen Antrag gestellt, in dem wir einen Sachstandsbericht einfordern, um aktuelle Informationen über den Planungsstand und den Architektenwettbewerb des Grünwettersbacher Marktes zu erhalten. Wir sehen die Lebensmittelnahversorgung in Grünwettersbach und auch Palmbach als gesichert, da nach unseren Informationen der Palmbacher Markt dann in abgeänderter Form erhalten bleiben soll.

Neues Gewerbegebiet bietet zahlreiche Arbeitsplätze

Gewerbegebiet Winterrot, Rudolf-Link-Straße, Karlsruhe-Palmbach

In der verkehrsgünstig gelegenen Rudolf-Link-Straße entstanden in den letzten Monaten zahlreiche neue Arbeitsplätze. So ließen sich hier die Firmenzentralen der Unternehmen CML Europe GmbH und ProMotion Industrie-Elektronik GmbH nieder. Beide Unternehmen waren bisher in Waldbronn ansässig. Auch die Firma Volkmann Reifen und Service hat seit einigen Wochen geöffnet. Auch das neue Business-Hotel Winterrot wird demnächst eröffnen. Wegen der aktuellen Corona-Krise hat sich die Eröffnung etwas verschoben, Zimmer können dort ab Januar 2021 gebucht werden. Weitere Firmen wie die Firmen Kälte-Klima-Ladenbau GbR, Friedwald Doll GmbH und Medien & Werk sind hier schon länger ansässig.
Als nächstes wird vorraussichtlich die Firma Wiggert & Co. GmbH aus Karlsruhe - Durlach mit ihrem Industriebau beginnen, auf diesem Bauplatz ist schon der Bauzaun mit Werbeschildern aufgestellt.

Verkehrsanbindung

Das Gewerbegebiet liegt am Ortsrand von Karlsruhe - Palmbach, nur 400 Meter neben dem Autobahnanschluss Karlsbad der A8, direkt gegenüber der Firma Physik Instrumente (PI). Man hat über die Autobahn A5 oder A8 nur 15 Autominuten bis nach Karlsruhe oder nach Pforzheim. Das Gewerbegebiet verfügt mit der KVV-Bushaltestelle "Auf der Römerstraße" über eine sehr gute ÖPNV-Anbindung. Mit der Buslinie 47 erreicht man innerhalb 24 Minuten den Karlsruher Hauptbahnhof (Hbf.-Vorplatz). Diese Linie fährt in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt. Außerdem fahren von Montag bis Freitag hier die Buslinien 27, 47A und 118 von und nach Stupferich, Durlach, Karlsbad-Langensteinbach und Waldbronn ab. Am Wochenende gibt es mit der Nachtlinie NL 6 auch einen durchgehenden stündlichen Nachtverkehr von und nach Karlsruhe. Im Ortschaftsrat Wettersbach wird zurzeit über ÖPNV-Ergänzungen und Verbesserungen diskutiert.

Die städtischen Gewerbeflächen in Palmbach sind sozusagen ausverkauft. Die letzten zwei Gewerbegrundstücke werden von der Stadtverwaltung zurzeit vermarktet. Daher ist kurzfristig mit weiteren Firmenansiedlungen zu rechnen. Den Bebauungsplan (.pdf) für das Gewerbegebiet Winterrot hat die Stadt Karlsruhe hier veröffentlicht.

Rund zehn Jahre nach der Entstehung des Palmbacher Gewerbegebietes sehen wir unsere damaligen Entscheidungen im Ortschaftsrat Wettersbach bestätigt. So profitieren wir heute von neuen wohnortnahen Arbeitsplätzen und die Stadt Karlsruhe von zukünftigen Steuereinnahmen, die in der jetzt so schwierigen Zeit für den städtischen Haushalt besonders wichtig sind.

Wertvolle Jugendarbeit vom Erlernen des Handwerks bis hin zur kreativen Ideenschmiede muss unterstützt werden!

17.10.2020 - Gemeinsam mit Sven Weigt, Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Karlsruhe, erhielten Landtagskandidatin Dr. Rahsan Dogan sowie Vertreter der CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach und der CDU Wettersbach beim Besuch der Offenen Jugendwerkstatt Karlsruhe e.V. in Grünwettersbach einen interessanten Einblick in die vielschichtige Kinder- und Jugendarbeit, die von Ehrenamtlichen geleistet wird.

Besuch bei der Offenen Jugendwerkstatt in Karlsruhe - Grünwettersbach

„Die Offene Jugendwerkstatt unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Eyerer und vielen Ehrenamtlichen bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich handwerklich in Projekten zu betätigen, handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen und diese – unter anderem bei aktuellen Forschungsprojekten etwa in Bereichen erneuerbarer Energien – weiterzuentwickeln. Von der Reparatur und dem Bau eines Fahrrads, Schweißarbeiten zur Fertigung von neuwertigen Metallobjekten aus Altmetall, über die Herstellung eines gedrechselten Kerzenständers, der Kunst der Glasbläserei bis hin zur Herstellung hochwertiger Silberschmuckstücke erlernen Kinder und Jugendliche hier Handwerkskunst in einer großen Bandbreite. Dabei kommen auch das Forschen und die Entwicklung eigener Ideen nicht zu kurz. Beim 3D-Druck lernen Kinder und Jugendliche das Upcycling, indem sie aus Plastikhausmüll neuwertige Produkte herstellen und befassen sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit. Es ist für die Entwicklung im Land wichtig, Kindern und Jugendlichen in Projekten wie der Offenen Jugendwerkstatt zu zeigen, welches Potential und wieviel Zukunft in Handwerks- und Ingenieurberufen steckt. Wir müssen solche guten Projekte, die die Kreativität und die Innovationslust von Kindern und Jugendlichen ansprechen, unbedingt fördern!“ so Landtagskandidatin Dr. Rahsan Dogan.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 18. Juli 2020 hat mich die CDU Karlsruhe-Stadt als Kandidatin für den Wahlkreis 27 - Karlsruhe Ost für die Landtagswahlen am 14. März 2021 nominiert. Seit meiner Geburt 1975 lebe und arbeite ich in Karlsruhe. Daher entspricht es auch meinem eigenen Selbstverständnis mich in und für meine Heimatstadt einzusetzen. 

Als Stadträtin der CDU- Gemeinderatsfraktion betreue ich die Stadtteile Hagsfeld, Oststadt, Rintheim und die Waldstadt. In Hagsfeld bin ich verwurzelt, unsere schönen Stadtteile im Wahlkreis Ost kenne ich gut. Der Wahlkreis ist mein Zuhause. 

Als Kompetenzen für das verantwortungsvolle Amt einer Landtagsabgeordneten bringe ich juristisches Fachwissen, 17 Jahre Berufserfahrung als Rechtsanwältin und kommunalpolitische Erfahrung als Stadträtin seit 2014 mit. Seit vielen Jahren engagiere ich mich gerne und mit Leidenschaft im Ehrenamt für unser Karlsruhe und bin in verschiedenen gemeinnützigen Vereinen aktiv. Als Landtagskandidatin für den Wahlkreis Ost anzutreten, ist mir nicht nur eine Ehre, sondern auch eine Motivation, mehr Verantwortung für unsere Heimatstadt zu übernehmen. Dabei treibt mich der Gedanke an, ein starkes Karlsruhe in einem starken Baden-Württemberg voranzubringen. Um dies zu erreichen, müssen wir Karlsruher landespolitisch endlich wieder mehr Gewicht bekommen und eigene Impulse setzen. Hierfür will ich mich mit Herz und Leidenschaft einsetzen. 

Als mein Ersatzkandidat wurde Tobias Bunk (22 J.), ebenfalls gebürtiger Karlsruher, Student des Faches Unternehmensjura nominiert. Tobias Bunk engagiert sich bereits seit Jahren ehrenamtlich unter anderem im Bürgerverein Stadtmitte für die Belange der Innenstadt. 

Jederzeit stehe ich Ihnen als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie erreichen mich über die  Rufnummer 0721/912690 oder per E-Mail an rahsan.dogan@cdu-karlsruhe.de.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen, gerne auch bei Terminen und Veranstaltungen in Ihrem Stadtteil.

Auch im Namen von Tobias Bunk wünsche ich Ihnen schöne und erholsame Sommerferien! 

Herzliche Grüße

Ihre
Dr. Rahsan Dogan
Landtagskandidatin für den Wahlkreis 27 - Karlsruhe Ost

Im Jahre 2020 gilt es unsere begonnenen großen Projekte nach vorne zu bringen und abzuschließen

CDU/FW-Ortschaftsräte Wettersbach 2020Im vergangenen und diesem Jahr haben wir wieder eine große Anzahl von Anträgen und Anfragen gestellt, um unsere Stadtteile Palmbach und Grünwettersbach für die Zukunft zu gestalten. Unsere Anträge haben sich inhaltlich um die unterschiedlichsten Themenbereiche gedreht, die für unseren Ort wichtig sind. In diesem Jahr gilt es besonders, die in den letzten Jahren begonnen und mit einer langen Planungs- und Genehmigungszeit behafteten Projekt nach vorne zu bringen.

Eines dieser Projekte ist der Radweg entlang der L623 zwischen Wolfartsweier und Grünwettersbach. Die Stadt Karlsruhe hat im Auftrag des Regierungspräsidium Karlsruhe die Planungen für einen entsprechenden Radwegebau fertig erarbeitet. Bis zur Genehmigungsreife gilt es hier eine große Anzahl von Richtlinien im verkehrstechnischen sowie im Naturschutzbereich zu erfüllen, da die Waldböschung durch das Böschungssicherungssystem „Bewehrte Erde“ zu sichern ist. Wir erwarten im Laufe des Jahres 2020 hierzu wichtige Entscheidungen.

Auch das Thema Verbesserungen und Ergänzungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wird uns in diesem Jahr weiter beschäftigen. Nicht erst seit der öffentlichen Diskussion um den Klimawandel, sehen wir dies als eine politische Aufgabe mit Vorrang an. Im Laufe dieses Jahres erwarten wir Antworten zu unseren Anträgen aus dem Jahre 2019. Ziel ist es, neben neuen Linienangeboten und einer besseren Taktung, den ÖPNV mit alternativen Verkehrsmitteln und dem eigenen PKW zu vernetzen. Hierzu haben wir in den letzten Monaten und Jahren zahlreiche Anträge gestellt. Wir sehen bspw. als zweite Buslinie in die Innenstadt, die Verlängerung der Buslinie 47A vom Zündhütle über die Wolfartsweierer Brücke bis zum Durlacher Tor als sinnvolle Linienergänzung an. Auch die Verlängerung der Buslinie 47 von Stupferich bis zum Bahnhof Kleinsteinbach mit Anschluss an die Stadtbahn S5 soll geprüft werden. Unser gesamtes Verkehrskonzept haben wir auf unserer Webseite veröffentlicht.

Ein weiteres wichtiges Thema ist das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum, welches zwischenzeitlich auch unsere Stadtteile erreicht hat. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, einerseits dringend benötigte neue Flächen für den Wohnungsbau zu schaffen und anderseits unsere, der Landwirtschaft und Erholung dienenden Wiesen und Äcker zu schonen und der Natur den Vorrang einzuräumen. Daher haben wir uns eindeutig für die Bebauung bisher einseitig bebauter Straßen, wie der Esslinger Straße und der Heidenheimer Straße, ausgesprochen. Der Bebauungsplan hierzu ist in Bearbeitung, wir werden uns für eine ortsverträgliche Planung einsetzen.

Besonders die Ausstattung und die Qualität von Kinderspielplätzen ist uns nicht nur in neuen Wohngebieten, sondern im ganzen Ort wichtig. Hierüber haben wir bei der letzten Sitzung des Ortschaftsrates ausführlich beraten.Auch beim Thema „Solarpark Wettersbach“ wollen wir weitergekommen, um unseren Ort pilothaft zum ersten klimaneutralen Stadtteil werden zu lassen.

Auf dem Platz der heutigen Wertstoffstation und den Wiesenflächen dahinter ist die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes (Vollsortimenter) geplant. Auch hier laufen die Vorbereitungen für den benötigten Bebauungsplan. Nach dem Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung wurde dieses Projekt an den Erstplatzierten, die Firma Edeka vergeben. Nun gilt es eine neue Fläche für die Wertstoffstation zu finden. Wir unterstützen den Bau einer neuen Wertstoffstation, in einer für die Bergdörfer passenden Größe. Diese kann im Palmbacher Gewerbegebiet  in der Rudolf-Link-Straße entstehen. Wir freuen uns, dass im Palmbacher Gewerbegebiet im Sommer dieses Jahres ein Hotel und zwei weitere Technologieunternehmen eröffnen. Hier entstehen weitere wohnortnahe Arbeitsplätze.

Wir wollen weiterhin das Gespräch mit den Wettersbacher Bürgern suchen, um dann mit Anträgen und politischer Einflussnahme die Wünsche und Anliegen der Bevölkerung zum Wohle unserer Stadtteile umzusetzen, um unsere beiden Orte weiter zu verbessern. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen oder Anliegen entgegen. Hierzu bietet sich auch der CDU-Treff an, der in der Regel jeden letzten Donnerstag im Monat im Gasthof Tannweg stattfindet.

CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach für bessere ÖPNV-Verbindungen in die Karlsruher Bergdörfer

Neue Busverbindungen in die Südoststadt und zur S5 / S51 nach Kleinsteinbach sowie bessere Vertaktung der Linie 107 nach Ettlingen und zum Bahnhof Durlach sind sinnvolle Ergänzungen

- Update 23.09.2020: Kurzzusammenfassung dieses Berichtes
- Update 17.06.2020: Die Buslinie 118 wurde in den Regelbetrieb übernommen
- Update 04.06.2020: Vorwort zur aktuellen Corona-Krise
- Update 16.05.2020: Mögliche Straßenbahnlinien nach Ettlingen und Palmbach im FNP 2030
- Update 18.04.2020: Bericht komplett überarbeitet und ergänzt


Wir haben uns ausführlich mit dem Thema ÖPNV befasst und kurzfristige sowie langfristige Ziele formuliert.  

Hier die Kurzfassung unserer folgenden Ausarbeitung:

Unsere Fragestellung lautete:
„Was muss ein zukünftiger ÖPNV in unserer Region bieten, damit wesentlich mehr Autofahrer auf Bus und Bahn umsteigen?“
  • Wir unterstützen die Ziele des am 28.04.2020 vom Karlsruher Gemeinderat beschlossene Klimaschutzkonzept, bei dem unter anderem zur Erreichung der Senkung der CO2-Emissionen, die Fahrgastzahlen im ÖPNV in den kommenden 10 Jahren verdoppelt werden sollen.
  • Auch das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg strebt eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030 und einen massiven Ausbau des ÖPNV an. Hierzu sollen bis Mitte 2021 neu ÖPNV-Strategien erarbeitet werden.
  • Zur Verwirklichung dieser Ziele müssen von der Politik die benötigten Finanzen zur Verfügung gestellt werden. Auch neue Busverbindungen müssen gefördert werden. Mit Antworten des KVV zu früheren Anträgen, wie „das kostet viel Geld und rechnet sich nicht“ können wir die gesteckten Ziele nicht erreichen.
  • Trotz der Corona-Krise wollen wir bei den ÖPNV-Planungen langfristig denken und planen. Wir sind der Meinung, dass der ÖPNV auch zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen muss.
  • Als Hauptpunkt zukünftiger Mobilitätsknoten sehen wir die Entwicklung eines effektiveren öffentlichen Personennahverkehrs. Nach dem Motto „vorbei am Stau setzen wir uns für einen gut ausgebauten, zuverlässigeren und pünktlicheren Personennahverkehr mit Zukunftsvisionen, insbesondere für die Verbindungen in die Karlsruher Innenstadt, ein.
  • Verbesserte und schnelle Verbindungen animieren die Bürger am ehesten, auf Bus und Bahn umzusteigen.

Unsere Forderungen für den Bereich der Karlsruher Bergdörfer:

  • Busspuren an der Südtangente, bzw. Busstraßen in die Innenstadt, um bei Verkehrsstockungen schneller als der PKW-Verkehr mit den Buslinien 44 und 47 in die Innenstadt zu kommen. (Durch Zunahme des LKW- und PKW-Verkehrs werden die Behinderungen in Richtung Innenstadt weiter zunehmen.)
  • Zweite, alternative Buslinie in die Innenstadt zur Hauptverkehrszeit. Diese kann durch eine Verlängerung der Buslinie 47A vom Zündhütle über die Südoststadt bis Gottesauer Platz oder Durlacher Tor relativ einfach verwirklicht werden. Die Linie 47A verkehrt heute als Verdichtungstakt zur Hauptverkehrszeit zwischen Waldbronn / Palmbach und der Haltestelle „Durlach-Zündhütle“. Die wachsende Südoststadt ist heute aus Richtung Zündhütle kommend, nicht direkt erreichbar. In diesem Bereich soll in einigen Jahren auch die Kraichtalbahn S31/S32 in das städtische Netz eingeschleift werden.
  • Verlängerung der Buslinie 47 von Stupferich bis Bahnhof Kleinsteinbach, mit Anbindung an die Stadtbahn S5 und S51 nach Pforzheim. Aufgrund unserer Lage am östlichen Stadtrand gibt es bei uns viele Einwohner, die im Enzkreis und in Pforzheim ihre Arbeitsplätze haben. Bisher muss umständlich über KA-Hbf. oder Bhf. Durlach in Richtung Pforzheim gefahren werden. Auch in der Gegenrichtung besteht Bedarf, durch die neuen Gewerbegebiete in den Höhenstadtteilen.
  • Taktverdichtung und Taktangleichung der Buslinie 107 Bahnhof Durlach - Zündhütle - Ettlingen. Von den Höhenstadtteilen kommend, gibt es Bedarf für Fahrten nach Ettlingen und zum Bahnhof Durlach. Diese Verbindungen sind heute sehr unattraktiv. Die Linie 107 sollte einen 20 Minuten-Takt (oder 20/40-Minuten-Takt) bieten, damit am Zündhütle immer Umsteigemöglichkeiten ohne Wartezeiten angeboten werden können.

Lesen Sie hier unseren ausführlichen Bericht:


ÖPNV der Zukunft in den Karlsruher Bergdörfern

Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Wettersbach und den angrenzenden Orten,

auch im Jahr der Corona-Krise wollen wir weiter auf die Zukunft des ÖPNV setzen. In den Monaten März bis Mai 2020 brachen die Fahrgastzahlen dramatisch ein. Diese erholen sich zurzeit nur langsam. Es wird eine längere Zeit dauern, bis die frühere Anzahl der Fahrgäste wieder erreicht wird.  Dies betrifft auch die Buslinien im Bereich unserer Karlsruher Bergdörfer.

Wir sind der Meinung, dass der ÖPNV auch zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen muss. Auch wenn die Corona-Krise kurzfristig nicht vorbei sein wird, wollen wir bei den ÖPNV-Planungen langfristig denken und planen. In den letzten Wochen und Monaten haben wir uns Gedanken gemacht, wie der ÖPNV in unserer Region zukünftig aussehen sollte, um mit einem besseren Angebot den Nahverkehr zu stützen und auch neue Fahrgäste zu gewinnen. Wegen der jetzt schwierigeren Haushaltslage wird es zukünftig schwerer sein, neue Projekte zu finanzieren. Wir wollen trotzdem dranbleiben, um schrittweise Verbesserungen umsetzen zu können. Mit dem Klimapaket und jetzt auch mit dem neuen Corona-Konjunkturpaket wird der ÖPNV in diesem und im nächsten Jahr mit Milliardenzuschüssen gefördert. Auch der Baden-Württembergische Verkehrsminister Wilfried Hermann will trotz der Corona-Kriste an seinem Ziel festhalten, die ÖPNV-Nutzung bis zum Jahre 2030 zu verdoppeln. Es ist daher wichtig, vorbereitete Konzepte zu haben, um zukünftige Fördermittel abrufen zu können.

Alle in diesem Bericht aufgeführten Anregungen und Beschlüsse des Ortschaftsrates Wettersbach wurden jeweils von allen im Ortschaftsrat vertretenen Fraktionen mitgetragen und unterstützt.


Wie sieht der "ÖPNV der Zukunft" in Wettersbach und in unserer Region aus?

Danke für die ehrenamtliche und professionelle Hilfe

Großbrand am 01.12.2019 in GrünwettersbachAm ersten Adventsonntag, 01.12.2019 brannte die Wohnung über der Bäckerei Fütterer neben dem Rathaus Grünwettersbach. Die Freiwillige Feuerwehr Wettersbach war nach der Meldung des Brandes binnen weniger Minuten am Einsatzort. Gleichzeitig zur Feuerwehr waren das Rote Kreuz Wettersbach ebenfalls zur Stelle, um Verletzte bzw. Anwohner zu versorgen. Im Laufe der Löscharbeiten wurde die Freiwillige Feuerwehr dann von der Berufsfeuerwehr Karlsruhe und den Freiwilligen Feuerwehren Hohenwettersbach, Wolfartsweier, Rüppurr, Aue, Durlach und weiteren Kräften der Rettungsdienste unterstützt. Bedauerlicherweise ist trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr ein Mensch ums Leben gekommen.

Wir können uns in diesem Zusammenhang nur bei der Freiwilligen Feuerwehr Wettersbach und dem Roten Kreuz Wettersbach bedanken, dass nicht schlimmeres passiert ist. Dieser Einsatz zeigt uns wie wichtig die Institutionen des Freiwilligen Feuerwehr und des Roten Kreuzes in Wettersbach ist. Denn wären unsere Mitbürger, aus der die Freiwillige Feuerwehr und das Rote Kreuz besteht, nicht so schnell am Einsatzort gewesen, wäre das Feuer auch auf die benachbarten Gebäude übergesprungen. Den Schaden der dann entstanden wäre, möchte man sich nicht ausdenken. In diesem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass das Rote Kreuz sich um die unter Schock stehenden Anwohner gekümmert hat und so auch eine wichtige Funktion wahrgenommen hat.

Wir können uns in diesem Zusammenhang nur bei den beiden Organisationen bedanken. Weiterhin können wir nur dafür werben, dass die Organisationen in unserem Ort unterstützt werden. Dies erfolgt nicht nur über Spenden, sondern sollte auch mit tatkräftigem Einsatz erfolgen. Bedauerlicherweise ist der wichtige Nachwuchs bei den Organisationen nicht mehr gesichert. Hier können wir nur an unsere Mitbürger appellieren darüber nachzudenken diese Organisationen bei der Jugendarbeit bzw. im aktiven Dienst zu unterstützen. Sie sind die Retter von Morgen.

Insofern noch einmal vielen Dank an alle Einsatzkräfte die durch Ihr Können ein noch größeres Unglück verhindert haben.

Den Angehörigen und Geschädigten wünschen wir viel Kraft und alles Gute.

Ihre CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach und CDU Ortsverband Wettersbach

Jetzt muss eine Entscheidung zum Radweg fallen

Radweg Grünwettersbach - WolfartsweierMit einem erneuten Antrag zum Radweg nach Wolfartsweier wollen wir Klarhait schaffen und einen Beschuss zum Planungsrecht herbeiführen. In der Sitzung am Dienstag, 17.09.2019 wird hierüber in der Ortschaftsratssitzung im Rathaus Grünwettersbach abgestimmt.

In unserem Antrag beantragt die CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion
A) eine ausführliche Berichterstattung über den Planungsstand und mögliche Planungsprobleme des Radweges entlang der L623 zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier
B) Folgenden Beschluss im Ortschaftsrat: „Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Karlsruhe wird aufgefordert, das nötige Planfeststellungsverfahren kurzfristig einzuleiten und für eine schnelle Bauumsetzung zu sorgen“.

Hier unser Antrag und die Antwort des Verkehrsministeriums in Stuttgart:

Alle Anträge und Anfragen unserer Ortschaftsratsfraktion zum Radweg und anderen Themen finden Sie hier.


Beitrag vom 10.06.2019:

Verkehrsminister Hermann nimmt Stellung zu Radweg nach Wolfartsweier

Die beteiligten Fachämter und das Regierungspräsidium haben noch Abstimmungsbedarf.

Die Radwegplanung entlang der L 623 zwischen den Stadtteilen Grünwettersbach und Wolfartsweier ist seit vielen Jahren eine Forderung der Bevölkerung der Karlsruher Höhenstadtteile. Bei zahlreichen Sitzungen des Ortschaftsrates Wettersbach wurden im Laufe der Jahre verschiedene Planungsvarianten vorgestellt und diskutiert. Nachdem wir in den letzten Jahren hierzu mehrere Anträge gestellt haben, wurden dem Ortschaftsrat konkrete Planungen vorgestellt, die schnellst möglich umgesetzt werden sollten.

Auch bei den letzten Beratungen im Frühjahr wurden dem Ortschaftsrat wieder wenig befriedigende Auskünfte zur zeitlichen Planung und der Verwirklichung des Radweges bekannt gegeben. Wir forderten daher mit einem Schreiben an Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Unterstützung, damit die langwierigen Verwaltungsverfahren und Planungen schnell zu einem positiven Abschluss gebracht werden können.

Zwei Tage nach den Kommunalwahlen haben wir nun eine Antwort von Verkehrsminister Hermann erhalten. In seinem Schreiben wurde uns mitgeteilt, dass dem Land Baden-Württemberg die Dringlichkeit des Radweges bewusst ist und im Jahre 2014 mit den Planungen begonnen wurde.

Zur gleichen Zeit wurde die Maßnahme in das Bauprogramm für Radwege an Landstraßen aufgenommen. Die Finanzierung des Radweges durch das Land Baden-Württemberg ist seither gesichert.

Bedingt durch die örtlichen Besonderheiten sowie naturschutzrechtlicher Eingriffe gestaltet sich die Planung jedoch schwieriger als ursprünglich angenommen. Der Verkehrsminister hat das Regierungspräsidium gebeten, die Planungen in Abstimmung mit der Stadt Karlsruhe zu forcieren. Es gebe jedoch Probleme beim Planungsrecht.

Die CDU/FW-Fraktion hofft, dass das Einschalten des Ministeriums dazu führt, dass die oberste Verkehrsbehörde ihr Engagement erhöht und die Planungen beschleunigt und wir damit bald zum Erfolg führt.


Ursprünglicher Beitag vom 23.04.2019:


Sicherer Radweg: CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion schreibt offenen Brief an Verkehrsminister Hermann

Die Radwegplanung entlang der L 623 zwischen den Stadtteilen Grünwettersbach und Wolfartsweier ist seit vielen Jahren eine Forderung der Bevölkerung der Karlsruher Höhenstadtteile. Bei zahlreichen Sitzungen des Ortschaftsrates Wettersbach wurden im Laufe der Jahre verschiedene Planungsvarianten vorgestellt und diskutiert. Vor über einem Jahr wurden konkrete Planungen im Ortschaftsrat vorgestellt, die schnellst möglich umgesetzt werden sollten. Auf Antrag der CDU/FW-Fraktion wurde das Thema bei der Ortschaftsratssitzung am 02.04.2019 wieder behandelt. Bei diesen Beratungen wurden dem Ortschaftsrat wieder wenig befriedigenden Auskünften zur zeitlichen Planung und der Verwirklichung des Radweges bekannt gegeben. Neben unserer Forderung bei der nächsten Ortschaftsratssitzung eine detaillierte Stellungnahme vom Straßenbaulastträger zu erhalten, hat sich unserer Fraktion jetzt zusätzlich an die oberste Stelle im Land in Sachen Verkehr gewandt!

In einem offenen Brief an Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, fordern wir nun Unterstützung, damit die langwierigen Verwaltungsverfahren und Planungen schnell und sauber zu einem positiven Abschluss gebracht werden. Für die Bürgerschaft und uns ist nicht nachvollziehbar, warum nach Jahren der Planung noch kein konkretes Datum des Baubeginns genannt werden kann. Hier wollen wir nun verbindliche Aussagen.

Unser Schreiben ging zudem zur Kenntnis an Frau Staatssekretärin Schütz, Frau Regierungspräsidentin Felder, die Landtagsabgeordneten Christine Neumann-Martin und Joachim Kössler, Herrn Ortsvorsteher Frank sowie an die CDU Gemeinderatsfraktion Karlsruhe.

Wir hoffen, dass wir aus Stuttgart bald eine positive Antwort bekommen, damit der Radweg bald gebaut werden kann.

Radweg L623 Grünwettersbach - Wolfartsweier

Hier der Wortlaut unseres offenen Briefes: