Berichte aus der Fraktion

Wir veröffentlichen hier Berichte zu aktuellen Themen und über unsere Fraktionarbeit.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach wünscht eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute zum Jahreswechsel.

Die Weihnachtszeit wird in diesem Jahr anders sein als sonst. Durch den jetzt angeordneten Corona-Lockdown werden manche liebgewonnenen Traditionen und kirchlichen Bräuche ganz anders, nur unter erschwerten Bedingungen oder auch gar nicht möglich sein. Wir müssen Abstand halten und gemeinsam schwierige Zeiten durchleben und hoffen darauf, dass nach der Krise der Aufschwung kommt.

Das Coronajahr war wahrlich ein außergewöhnliches, es hat uns gerade dadurch gezeigt wie wichtig diese Gemeinschaft ist. So waren wir in der Lage der Unvernunft Einhalt zu gebieten und nie war die Spendenbereitschaft und Hilfsbereitschaft im Allgemeinen und im unmittelbaren Umfeld größer als jetzt. Es hat uns aber auch gezeigt welche Innovationskraft in unserer Gesellschaft steckt. So sind wir schneller als gedacht in eine digitale Zukunft gestartet, Homeoffice, Onlinekonferenzen, digitaler Unterricht und Fortbildungen wurden zur Notwendigkeit. Und wir haben, wie es im Moment aussieht, schneller als es zu erwarten war Impfstoffe entwickelt, die uns hoffentlich in Zukunft wirksam vor dem Virus schützen. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir die positiven Impulse dieses Jahres für die Zukunft erhalten und weiterentwickeln.

Für die Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit in diesem nicht ganz einfachen Jahr danken wir Ihnen herzlich. Mögen Sie während der Festtage den Fokus bewusst auf die Dinge richten, die das Leben schön, reich und lebenswert machen, und mögen Sie zudem mit Zuversicht und Optimismus ins neue Jahr starten!

Sobald es wieder möglich ist, wollen wir wieder das persönliche Gespräch mit den Wettersbacher Bürgern suchen, um weiterhin mit Anträgen und politscher Einflussnahme die Wünsche und Anliegen der Bevölkerung zum Wohle unserer Stadtteile umzusetzen. Ausführliche Informationen über unsere Arbeit und Positionen finden Sie auch immer auf unserer Homepage. Genauso freuen wir uns über alle Menschen, die sich zukünftig in die Ortspolitik einbringen möchten und selbst aktiv werden und mitgestalten. Nur davon kann ein Ort leben.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen trotz notwendiger Beschränkungen alles Gute für die Feiertage, sowie einen guten Start und viel Erfolg im Jahre 2021! Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Ihre CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach
Marcus Brenk, Otmar John, Roland Jourdan (Fraktionsvorsitzender), Tilman Pfannkuch und Paul Wirtz (Stellv. Fraktionsvorsitzender).

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir wegen der aktuellen Corona-Lage unser Weihnachtsfoto aus dem Jahre 2019 verwenden.

Weihnachtsfoto aus dem Jahre 2019 - CDU/FW-Wettersbach

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir wegen der aktuellen Corona-Lage unser Weihnachtsfoto aus dem Jahre 2019 verwenden. Ihr CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion.

Bebauungsplan „Östlich Esslinger Straße zwischen Heidenheimer und Ludwigsburger Straße und Teilbereich Heidenheimer Straße“ wird erstellt.

Einladung zur Bürgerbeteiligung zur Planung Esslinger- und Heidenheimer Straße in Grünwettersbach


Vom 20. November - 4. Dezember 2020 hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglich­keit, Fragen zu stellen sowie Anregungen oder Hinweise zur Über­ar­bei­tung des Entwurfes einzu­brin­gen.

Zusammenfassung und Beantwortung der Fragen (Q&A) (PDF, 353 KB)

In diesem Dokument sind die Ergebnisse der Online-Betei­li­gung ­zu­sam­men­ge­fasst. Fragen werden thematisch gebündelt beant­wor­tet.


Vom 20. November bis 04. Dezember 2020 haben alle Bürger im Rahmen der Bürgerbeteiligung die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Anregungen oder Hinweise zur Überarbeitung des Siegerentwurfes des Wettbewerbs "Planungs­kon­kur­renz Esslinger und Hei­den­hei­mer Straße, Grünwet­ters­bach" einzubringen. Diese werden anschließend dem Planungsbüro zur Verfügung gestellt und soweit möglich in der weiteren Rahmenplanung berücksichtigt.

Zum Portal "Bürgerbeteiligung" der Stadt Karlsruhe kommen Sie über diesen Link.

Siegerentwurf des Wettbewerbs "Planungs­kon­kur­renz Esslinger und Hei­den­hei­mer Straße, Grünwet­ters­bach" (Foto: Stadt Karlsruhe)

Der Siegerentwurf "7 Höfe" des Wettbewerbs "Planungs­kon­kur­renz Esslinger und Hei­den­hei­mer Straße, Grünwet­ters­bach" . Die Ergebnisse der Jurysitzung vom 31. Juli 2020 finden Sie hier. (Foto: Stadt Karlsruhe)


Unsere Stellungnahme

Im Rahmen dieser Bürgerbeteiligung nehmen auch wir als CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach zur Erstellung des Bebaungsplans ausführlich Stellung. Hierzu haben wir mit Schreiben an das Stadtplanungsamt Karlsruhe unsere Vorschläge und Bedenken am 20.11.2020 eingereicht.

Hier der Text unseres offenen Briefes an das Stadtplanungsamt Karlsruhe:

Erstellung Bebauungsplan „Östliche Esslinger Straße / Heidenheimer Straße“
Eingabe der CDU/FW- Fraktion Wettersbach im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung

Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtplanungsamtes,

die zukünftige Ortsentwicklung ist eines der Schwerpunktthemen unserer CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion. Unsere Bergdörfer sind eine bevorzugte und gefragte Wohnlage: stadtnah gelegen überzeugen sie durch dörflichen Charme, eine insgesamt gute Infrastruktur und ein gesundes Vereinsleben. Dies überzeugt. Viele junge Menschen würden sehr gerne im Ort bleiben und eine Familie gründen. Auch suchen gleichermaßen Familien nach einem bezahlbaren Eigenheim bei uns in den Bergdörfern. Zudem führen geänderte Familien- und Lebensmodelle zu einer verstärkten Nachfrage nach Wohnraum. Dies hat in Kombination mit der Wirtschafts- und Finanzsituation zu steigenden Immobilienpreisen und Mieten geführt. Die Stadtverwaltung hat uns mehrfach bestätigt, dass der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Familien bei uns nicht mehr gedeckt werden kann - bezahlbarer Wohnraum fehlt. Grünwettersbach ist letztmalig vor über 30 Jahren gewachsen. Laut statistischem Jahrbuch der Stadt Karlsruhe fehlen uns junge Familien. Wir können uns daher dem Wohnungsbau nicht verschließen, da dringend weitere Wohnungen gebraucht werden.

Bebauungsplan „Östliche Esslinger Straße / Heidenheimer Straße“ (Quelle Stadt Karlsruhe)Deshalb haben wir bereits mit dem Sanierungsgebiet ein wichtiges Instrument zur Innenentwicklung genutzt und setzen uns dauerhaft bei Einzelmaßnahmen für eine weitere angemessene Innenentwicklung ein. Gleichermaßen ist es unsere Aufgabe, neue, dringend benötigte Flächen für den Wohnungsbau zu schaffen und dabei unsere, der Landwirtschaft und Erholung dienenden Wiesen und Äcker zu schonen und der Natur den Vorrang einzuräumen. Deshalb sind bei den Themen Bestandssanierung, Nachverdichtung und Neubaugebiete Kompromisse zu finden und die verschiedenen Interessen bestmöglich in Ausgleich zu bringen. Aus diesen Gründen haben wir uns für die Bebauung bereits bestehender, bisher einseitig bebauter Straßen ausgesprochen. So müssen keine neuen Straßen gebaut werden. Wir akzeptieren jedoch nur Planungen, die auf unsere dörfliche Struktur und die verkehrliche Infrastruktur zugeschnitten sind.

Neue Piston Firmenzentrale mit Frischezentrum im Gewerbegebiet Winterrot

Spatenstich der Piston Zentrale am 26.03.2021: v.l.: Jürgen Wenz, Klaus Adam (beide Geschäftsführer der Wenz + Adam GmbH + Co. KG, Andrea Scholz (Wirtschaftsförderung Karlsruhe), Udo Rebscher (Geschäftsführer Piston GmbH & Co. KG), Helmut Piston (Inhaber Pistongruppe), Silvio Brecht (Geschäftsführer Piston GmbH & Co. KG), Andrea Wolf (Geschäftsführerin Piston Holding GmbH).


Am Freitag, 26.03.2021 erfolgte bei strahlendem Sonnenschein der Spatenstich für die neue Unternehmenszentrale und das neue Frischezentrum der Firmengruppe Piston. Beim Spatenstich, der unter den aktuellen Corona-Vorschriften stattfand, waren auch die Wettersbacher Ortschaftsräte eingeladen. Zusammen mit den Kollegen/innen der SPD-Ortschaftsratsfraktion führten wir interessante Gespräche mit den Vertretern der Firmengruppe Piston und der Karlsruher Wirtschaftsförderung.

In die neue Firmenzentrale in der Rudolf-Link-Straße 21 werden die Verwaltungen der Firma Piston Holding GmbH, mit den Firmen Piston Verwaltungs-GmbH, Edeka - Piston GmbH & Co. KG sowie ZOO & Co. Baden GmbH und GöPi GmbH  einziehen, diese sind bisher in Karlsbad - Ittersbach ansässig. Über der Parkfläche im UG entstehen auf drei Stockwerken ein Produktionsbereich (Veredelung von Frischeartikeln) mit Show-Room, Kochstudio, Event- und Schulungsflächen für interne Weiterbildung und Kundenveranstaltungen sowie Büroflächen und eine Betriebswohnung. Das Gebäude mit rund 2.000 qm Nutzfläche soll im Frühjahr 2022 fertig gestellt sein und eingeweiht werden. Dann werden 25 bis 30 Mitarbeiter der Piston-Holding GmbH am neuen Firmensitz einziehen. Am 14. April 2021 sollen die Rohbauarbeiten beginnen, das Richtfest mit einem „Tag der offenen Tür“ ist bereits auf den 29. Oktober 2021 terminiert.

Planansicht Verwaltungs- und Produktionsgebäude der Piston-Gruppe

Aus dem Palmbacher Frischezentrum werden zukünftig alle Piston Edeka-Märkte zentral mit hausgemachten Frischeartikeln versorgt. Hier werden Fleisch- und Wurstwaren von in der nahen Region gezüchteten Tieren hergestellt, sowie alle Speisen für die Warmtheken in den Piston-Märkten zubereitet. Die Produktion ist als "gläsernen Manufaktur" geplant, so dass der ganze Produktionsablauf der regionalen Lebensmittel öffentlich nachverfolgt werden kann. Besucher können sich im Show-Room mit Direktverkauf einen Einblick in die gläserne Produktion verschaffen und ihre Lieblingsprodukte frisch mit nach Hause nehmen. Beim Werksverkauf können dann preisgünstig Fleisch- und Wurstwaren erworben werden. Außerdem können sich die benachbarten Unternehmen mit frisch zubereiteten Speisen versorgen.

Wie Helmut Piston, Geschäftsführer und Inhaber der Firmengruppe Piston bei seiner Ansprache mitteilte, fand das erste Gespräch zur Firmenansiedelung mit der Stadtverwaltung Karlsruhe im November 2018 statt. Jetzt werden auf dem ehemalig städtischen Gewerbegrundstück acht Millionen Euro in die Zukunft der Pistongruppe investiert. Er betonte besonders die Nachhaltigkeit des Projektes. Dazu tragen die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zur Gewinnung des eigenen Stroms, die Nutzung von Prozesswärme sowie modernste Kühltechnik und eine hochwertigen Biofilteranlage (geruchsfrei) im Bereich der Produktion bei. Das Gebäude wird auf Energie-Effizienzniveau 55 erreichtet.

100-jährige Firmengeschichte

Firmenschild der Piston-Gruppe

Die Firmengeschichte der Firma Piston geht auf eine vor fast 100 Jahren von Christian Bertsch, dem Urgroßvater des heutigen Inhabers, gegründete Lebensmittelhandlung zurück. Im Karlsruher Adressbuch aus dem Jahre 1925 ist im Kapitel "Geschäfts-Adressbuch von Mittelbaden" der Eintrag "Christian Bertsch, Spezereihandlung, Palmbach, Hauptstraße 74" zu finden. Spezereiwaren war damals ein bereits veralteter Ausdruck für Lebensmittel. Im Laufe der Jahre wurde hieraus der erste Palmbacher SPAR-Laden. Einen Bericht zur Waldenserfamilie Piston und zur Firmengeschichte finden Sie auf der Seite von Waldenserweg Palmbach.

Heute betreibt die Firma Edeka Piston GmbH & Co. KG sechs Edeka-Lebensmittelmärkte an den Standorten Ettlingen, Langensteinbach, Ittersbach, Berghausen, Söllingen (Hammerwerk) und Palmbach sowie zwei Getränkemärkte in Karlsbad-Langensteinbach und Pfinztal-Söllingen (Salzwiese) mit über 200 Beschäftigten. Auch der neue Lebensmittelmarkt, der zurzeit im Bereich der Wertstoffstation in Grünwettersbach geplant wird, wird zukünftig als Piston‘s Edeka betrieben, da Edeka Südwest bei der städtischen Ausschreibung im Jahre 2018 als Sieger hervorging. Die Planungen und Genehmigungen werden noch ungefähr zwei Jahre in Anspruch nehmen.
Die GöPI GmbH betreibt zwei Biomärkte in Karlsbad - Langensteinbach und in Ettlingen. ZOO & Co. Baden GmbH betreibt acht Fachmärkte für Heimtierbedarf in Karlsbad-Langensteinbach, Pfinztal-Söllingen, Ettlingen, Bretten, Bruchsal, Sinsheim, Hockenheim und Schorndorf.

Neues Gewerbegebiet Rudolf-Link-Straße

Die neue Piston FirmenzentaleIn der verkehrsgünstig gelegenen Rudolf-Link-Straße, neben dem Autobahnanschluss Karlsbad, entstanden in letzter Zeit zahlreiche neue Arbeitsplätze. Das neue Business-Hotel Winterrot hat Anfang März 2021 eröffnen. Wegen der aktuellen Corona-Krise hatte sich die Eröffnung mehrmals verschoben. In den letzten Monaten ließen sich hier die Firmenzentralen der Unternehmen CML Europe GmbH und ProMotion Industrie-Elektronik GmbH nieder. Beide Unternehmen waren bisher in Waldbronn ansässig. Auch die Firma Volkmann Reifen und Service hat seit Herbst 2020 geöffnet. Weitere Unternehmen wie die Firmen Kälte-Klima-Ladenbau GbR, Friedwald Doll GmbH und Medien & Werk GbR  sind hier schon länger ansässig.

Wertvolle Jugendarbeit vom Erlernen des Handwerks bis hin zur kreativen Ideenschmiede muss unterstützt werden!

17.10.2020 - Gemeinsam mit Sven Weigt, Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Karlsruhe, erhielten Landtagskandidatin Dr. Rahsan Dogan sowie Vertreter der CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach und der CDU Wettersbach beim Besuch der Offenen Jugendwerkstatt Karlsruhe e.V. in Grünwettersbach einen interessanten Einblick in die vielschichtige Kinder- und Jugendarbeit, die von Ehrenamtlichen geleistet wird.

Besuch bei der Offenen Jugendwerkstatt in Karlsruhe - Grünwettersbach

„Die Offene Jugendwerkstatt unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Eyerer und vielen Ehrenamtlichen bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich handwerklich in Projekten zu betätigen, handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen und diese – unter anderem bei aktuellen Forschungsprojekten etwa in Bereichen erneuerbarer Energien – weiterzuentwickeln. Von der Reparatur und dem Bau eines Fahrrads, Schweißarbeiten zur Fertigung von neuwertigen Metallobjekten aus Altmetall, über die Herstellung eines gedrechselten Kerzenständers, der Kunst der Glasbläserei bis hin zur Herstellung hochwertiger Silberschmuckstücke erlernen Kinder und Jugendliche hier Handwerkskunst in einer großen Bandbreite. Dabei kommen auch das Forschen und die Entwicklung eigener Ideen nicht zu kurz. Beim 3D-Druck lernen Kinder und Jugendliche das Upcycling, indem sie aus Plastikhausmüll neuwertige Produkte herstellen und befassen sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit. Es ist für die Entwicklung im Land wichtig, Kindern und Jugendlichen in Projekten wie der Offenen Jugendwerkstatt zu zeigen, welches Potential und wieviel Zukunft in Handwerks- und Ingenieurberufen steckt. Wir müssen solche guten Projekte, die die Kreativität und die Innovationslust von Kindern und Jugendlichen ansprechen, unbedingt fördern!“ so Landtagskandidatin Dr. Rahsan Dogan.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 18. Juli 2020 hat mich die CDU Karlsruhe-Stadt als Kandidatin für den Wahlkreis 27 - Karlsruhe Ost für die Landtagswahlen am 14. März 2021 nominiert. Seit meiner Geburt 1975 lebe und arbeite ich in Karlsruhe. Daher entspricht es auch meinem eigenen Selbstverständnis mich in und für meine Heimatstadt einzusetzen. 

Als Stadträtin der CDU- Gemeinderatsfraktion betreue ich die Stadtteile Hagsfeld, Oststadt, Rintheim und die Waldstadt. In Hagsfeld bin ich verwurzelt, unsere schönen Stadtteile im Wahlkreis Ost kenne ich gut. Der Wahlkreis ist mein Zuhause. 

Als Kompetenzen für das verantwortungsvolle Amt einer Landtagsabgeordneten bringe ich juristisches Fachwissen, 17 Jahre Berufserfahrung als Rechtsanwältin und kommunalpolitische Erfahrung als Stadträtin seit 2014 mit. Seit vielen Jahren engagiere ich mich gerne und mit Leidenschaft im Ehrenamt für unser Karlsruhe und bin in verschiedenen gemeinnützigen Vereinen aktiv. Als Landtagskandidatin für den Wahlkreis Ost anzutreten, ist mir nicht nur eine Ehre, sondern auch eine Motivation, mehr Verantwortung für unsere Heimatstadt zu übernehmen. Dabei treibt mich der Gedanke an, ein starkes Karlsruhe in einem starken Baden-Württemberg voranzubringen. Um dies zu erreichen, müssen wir Karlsruher landespolitisch endlich wieder mehr Gewicht bekommen und eigene Impulse setzen. Hierfür will ich mich mit Herz und Leidenschaft einsetzen. 

Als mein Ersatzkandidat wurde Tobias Bunk (22 J.), ebenfalls gebürtiger Karlsruher, Student des Faches Unternehmensjura nominiert. Tobias Bunk engagiert sich bereits seit Jahren ehrenamtlich unter anderem im Bürgerverein Stadtmitte für die Belange der Innenstadt. 

Jederzeit stehe ich Ihnen als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie erreichen mich über die  Rufnummer 0721/912690 oder per E-Mail an rahsan.dogan@cdu-karlsruhe.de.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen, gerne auch bei Terminen und Veranstaltungen in Ihrem Stadtteil.

Auch im Namen von Tobias Bunk wünsche ich Ihnen schöne und erholsame Sommerferien! 

Herzliche Grüße

Ihre
Dr. Rahsan Dogan
Landtagskandidatin für den Wahlkreis 27 - Karlsruhe Ost

Im Jahre 2020 gilt es unsere begonnenen großen Projekte nach vorne zu bringen und abzuschließen

CDU/FW-Ortschaftsräte Wettersbach 2020Im vergangenen und diesem Jahr haben wir wieder eine große Anzahl von Anträgen und Anfragen gestellt, um unsere Stadtteile Palmbach und Grünwettersbach für die Zukunft zu gestalten. Unsere Anträge haben sich inhaltlich um die unterschiedlichsten Themenbereiche gedreht, die für unseren Ort wichtig sind. In diesem Jahr gilt es besonders, die in den letzten Jahren begonnen und mit einer langen Planungs- und Genehmigungszeit behafteten Projekt nach vorne zu bringen.

Eines dieser Projekte ist der Radweg entlang der L623 zwischen Wolfartsweier und Grünwettersbach. Die Stadt Karlsruhe hat im Auftrag des Regierungspräsidium Karlsruhe die Planungen für einen entsprechenden Radwegebau fertig erarbeitet. Bis zur Genehmigungsreife gilt es hier eine große Anzahl von Richtlinien im verkehrstechnischen sowie im Naturschutzbereich zu erfüllen, da die Waldböschung durch das Böschungssicherungssystem „Bewehrte Erde“ zu sichern ist. Wir erwarten im Laufe des Jahres 2020 hierzu wichtige Entscheidungen.

Auch das Thema Verbesserungen und Ergänzungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wird uns in diesem Jahr weiter beschäftigen. Nicht erst seit der öffentlichen Diskussion um den Klimawandel, sehen wir dies als eine politische Aufgabe mit Vorrang an. Im Laufe dieses Jahres erwarten wir Antworten zu unseren Anträgen aus dem Jahre 2019. Ziel ist es, neben neuen Linienangeboten und einer besseren Taktung, den ÖPNV mit alternativen Verkehrsmitteln und dem eigenen PKW zu vernetzen. Hierzu haben wir in den letzten Monaten und Jahren zahlreiche Anträge gestellt. Wir sehen bspw. als zweite Buslinie in die Innenstadt, die Verlängerung der Buslinie 47A vom Zündhütle über die Wolfartsweierer Brücke bis zum Durlacher Tor als sinnvolle Linienergänzung an. Auch die Verlängerung der Buslinie 47 von Stupferich bis zum Bahnhof Kleinsteinbach mit Anschluss an die Stadtbahn S5 soll geprüft werden. Unser gesamtes Verkehrskonzept haben wir auf unserer Webseite veröffentlicht.

Ein weiteres wichtiges Thema ist das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum, welches zwischenzeitlich auch unsere Stadtteile erreicht hat. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, einerseits dringend benötigte neue Flächen für den Wohnungsbau zu schaffen und anderseits unsere, der Landwirtschaft und Erholung dienenden Wiesen und Äcker zu schonen und der Natur den Vorrang einzuräumen. Daher haben wir uns eindeutig für die Bebauung bisher einseitig bebauter Straßen, wie der Esslinger Straße und der Heidenheimer Straße, ausgesprochen. Der Bebauungsplan hierzu ist in Bearbeitung, wir werden uns für eine ortsverträgliche Planung einsetzen.

Besonders die Ausstattung und die Qualität von Kinderspielplätzen ist uns nicht nur in neuen Wohngebieten, sondern im ganzen Ort wichtig. Hierüber haben wir bei der letzten Sitzung des Ortschaftsrates ausführlich beraten.Auch beim Thema „Solarpark Wettersbach“ wollen wir weitergekommen, um unseren Ort pilothaft zum ersten klimaneutralen Stadtteil werden zu lassen.

Auf dem Platz der heutigen Wertstoffstation und den Wiesenflächen dahinter ist die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes (Vollsortimenter) geplant. Auch hier laufen die Vorbereitungen für den benötigten Bebauungsplan. Nach dem Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung wurde dieses Projekt an den Erstplatzierten, die Firma Edeka vergeben. Nun gilt es eine neue Fläche für die Wertstoffstation zu finden. Wir unterstützen den Bau einer neuen Wertstoffstation, in einer für die Bergdörfer passenden Größe. Diese kann im Palmbacher Gewerbegebiet  in der Rudolf-Link-Straße entstehen. Wir freuen uns, dass im Palmbacher Gewerbegebiet im Sommer dieses Jahres ein Hotel und zwei weitere Technologieunternehmen eröffnen. Hier entstehen weitere wohnortnahe Arbeitsplätze.

Wir wollen weiterhin das Gespräch mit den Wettersbacher Bürgern suchen, um dann mit Anträgen und politischer Einflussnahme die Wünsche und Anliegen der Bevölkerung zum Wohle unserer Stadtteile umzusetzen, um unsere beiden Orte weiter zu verbessern. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen oder Anliegen entgegen. Hierzu bietet sich auch der CDU-Treff an, der in der Regel jeden letzten Donnerstag im Monat im Gasthof Tannweg stattfindet.

CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach für bessere ÖPNV-Verbindungen in die Karlsruher Bergdörfer

Neue Busverbindungen in die Südoststadt und zur S5 / S51 nach Kleinsteinbach sowie bessere Vertaktung der Linie 107 nach Ettlingen und zum Bahnhof Durlach sind sinnvolle Ergänzungen

- Update 10.01.2021: Vorwort zur aktuellen Corona-Krise
- Update 23.09.2020:
Kurzzusammenfassung dieses Berichtes
- Update 17.06.2020: Die Buslinie 118 wurde in den Regelbetrieb übernommen
- Update 16.05.2020: Mögliche Straßenbahnlinien nach Ettlingen und Palmbach im FNP 2030
- Update 18.04.2020: Bericht komplett überarbeitet und ergänzt


Wir haben uns ausführlich mit dem Thema ÖPNV befasst und kurzfristige sowie langfristige Ziele formuliert.  

Hier die Kurzfassung unserer folgenden Ausarbeitung:

Unsere Fragestellung lautete:
„Was muss ein zukünftiger ÖPNV in unserer Region bieten, damit wesentlich mehr Autofahrer auf Bus und Bahn umsteigen?“
  • Wir unterstützen die Ziele des am 28.04.2020 vom Karlsruher Gemeinderat beschlossene Klimaschutzkonzept, bei dem unter anderem zur Erreichung der Senkung der CO2-Emissionen, die Fahrgastzahlen im ÖPNV in den kommenden 10 Jahren verdoppelt werden sollen.
  • Auch das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg strebt eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030 und einen massiven Ausbau des ÖPNV an. Hierzu sollen bis Mitte 2021 neue ÖPNV-Strategien erarbeitet werden.
  • Zur Verwirklichung dieser Ziele müssen vom Bund oder vom Land die benötigten Finanzen zur Verfügung gestellt werden. Auch neue Busverbindungen müssen gefördert werden. Mit Antworten des KVV zu früheren Anträgen, wie „das kostet viel Geld und rechnet sich nicht“ können wir die gesteckten Ziele nicht erreichen.
  • Trotz der Corona-Krise wollen wir bei den ÖPNV-Planungen langfristig denken und planen. Wir sind der Meinung, dass der ÖPNV auch zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen muss.
  • Als Hauptpunkt zukünftiger Mobilitätsknoten sehen wir die Entwicklung eines effektiveren öffentlichen Personennahverkehrs. Nach dem Motto „vorbei am Stau setzen wir uns für einen gut ausgebauten, zuverlässigeren und pünktlicheren Personennahverkehr mit Zukunftsvisionen, insbesondere für die Verbindungen in die Karlsruher Innenstadt, ein.
  • Verbesserte und schnelle Verbindungen animieren die Bürger am ehesten, auf Bus und Bahn umzusteigen.

Unsere Forderungen für den Bereich der Karlsruher Bergdörfer:

  • Busspuren an der Südtangente, bzw. Busstraßen in die Innenstadt, um bei Verkehrsstockungen schneller als der PKW-Verkehr mit den Buslinien 44 und 47 in die Innenstadt zu kommen. Durch Zunahme des LKW- und PKW-Verkehrs werden die Behinderungen in Richtung Innenstadt weiter zunehmen.
  • Zweite, alternative Buslinie für Berufspendler in die Innenstadt zur Hauptverkehrszeit. Diese kann durch eine Verlängerung der Buslinie 47A vom Zündhütle über die Südoststadt bis Gottesauer Platz oder Durlacher Tor relativ einfach verwirklicht werden. Die Linie 47A verkehrt heute als Verdichtungstakt zur Hauptverkehrszeit zwischen Waldbronn / Palmbach und der Haltestelle „Durlach-Zündhütle“. Die wachsende Südoststadt ist heute aus Richtung Zündhütle kommend, nicht direkt erreichbar. In diesem Bereich soll in einigen Jahren auch die Kraichtalbahn S31/S32 in das städtische Netz eingeschleift werden.
  • Verlängerung der Buslinie 47 von Stupferich bis Bahnhof Kleinsteinbach, mit Anbindung an die Stadtbahn S5 und S51 nach Pforzheim. Aufgrund unserer Lage am östlichen Stadtrand gibt es bei uns viele Einwohner, die im Enzkreis und in Pforzheim ihre Arbeitsplätze haben. Bisher muss umständlich über KA-Hbf. oder Bhf. Durlach in Richtung Pforzheim gefahren werden. Auch in der Gegenrichtung besteht Bedarf, durch die neuen Gewerbegebiete in den Höhenstadtteilen.
  • Taktverdichtung und Taktangleichung der Buslinie 107 Bahnhof Durlach - Zündhütle - Ettlingen. Von den Höhenstadtteilen kommend, gibt es Bedarf für Fahrten nach Ettlingen und zum Bahnhof Durlach. Diese Verbindungen sind heute sehr unattraktiv. Die Linie 107 sollte einen 20 Minuten-Takt (oder 20/40-Minuten-Takt) bieten, damit am Zündhütle immer Umsteigemöglichkeiten ohne Wartezeiten angeboten werden können.

Lesen Sie hier unseren ausführlichen Bericht:


ÖPNV der Zukunft in den Karlsruher Bergdörfern

Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Wettersbach und den angrenzenden Orten,

auch in der Corona-Krise wollen wir weiter auf die Zukunft des ÖPNV setzen. In den Monaten März bis Mai 2020 und dann wieder ab Dezember 2020 brachen die Fahrgastzahlen dramatisch ein. Diese müssen sich nach der Corona-Krise erst wieder erholen. Es wird eine längere Zeit dauern, bis die frühere Anzahl der Fahrgäste wieder erreicht wird. Dies betrifft auch die Buslinien im Bereich unserer Karlsruher Bergdörfer. Um die zum Pkw abgewanderten Pendler wieder vom ÖPNV zu überzeugen, sind Verbesserungen im Angebot, sowie Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit die wichtigsten Voraussetzungen.

Wir sind der Meinung, dass der ÖPNV auch zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen muss. Auch wenn die Corona-Krise kurzfristig nicht vorbei sein wird, wollen wir bei den ÖPNV-Planungen langfristig denken und planen. In den letzten Wochen und Monaten haben wir uns Gedanken gemacht, wie der ÖPNV in unserer Region zukünftig aussehen sollte, um mit einem besseren Angebot den Nahverkehr zu stützen und auch neue Fahrgäste zu gewinnen. Wegen der jetzt schwierigeren Haushaltslage wird es zukünftig schwerer sein, neue Projekte zu finanzieren. Wir wollen trotzdem dranbleiben, um schrittweise Verbesserungen umsetzen zu können. Mit dem Klimapaket und jetzt auch mit dem neuen Corona-Konjunkturpaket wird der ÖPNV in diesem und im nächsten Jahr mit Milliardenzuschüssen gefördert. Auch der Baden-Württembergische Verkehrsminister Wilfried Hermann will trotz der Corona-Kriste an seinem Ziel festhalten, die ÖPNV-Nutzung bis zum Jahre 2030 zu verdoppeln. Es ist daher wichtig, vorbereitete Konzepte zu haben, um zukünftige Fördermittel abrufen zu können.

Alle in diesem Bericht aufgeführten Anregungen und Beschlüsse des Ortschaftsrates Wettersbach wurden jeweils von allen im Ortschaftsrat vertretenen Fraktionen mitgetragen und unterstützt.


Wie sieht der "ÖPNV der Zukunft" in Wettersbach und in unserer Region aus?

Danke für die ehrenamtliche und professionelle Hilfe

Großbrand am 01.12.2019 in GrünwettersbachAm ersten Adventsonntag, 01.12.2019 brannte die Wohnung über der Bäckerei Fütterer neben dem Rathaus Grünwettersbach. Die Freiwillige Feuerwehr Wettersbach war nach der Meldung des Brandes binnen weniger Minuten am Einsatzort. Gleichzeitig zur Feuerwehr waren das Rote Kreuz Wettersbach ebenfalls zur Stelle, um Verletzte bzw. Anwohner zu versorgen. Im Laufe der Löscharbeiten wurde die Freiwillige Feuerwehr dann von der Berufsfeuerwehr Karlsruhe und den Freiwilligen Feuerwehren Hohenwettersbach, Wolfartsweier, Rüppurr, Aue, Durlach und weiteren Kräften der Rettungsdienste unterstützt. Bedauerlicherweise ist trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr ein Mensch ums Leben gekommen.

Wir können uns in diesem Zusammenhang nur bei der Freiwilligen Feuerwehr Wettersbach und dem Roten Kreuz Wettersbach bedanken, dass nicht schlimmeres passiert ist. Dieser Einsatz zeigt uns wie wichtig die Institutionen des Freiwilligen Feuerwehr und des Roten Kreuzes in Wettersbach ist. Denn wären unsere Mitbürger, aus der die Freiwillige Feuerwehr und das Rote Kreuz besteht, nicht so schnell am Einsatzort gewesen, wäre das Feuer auch auf die benachbarten Gebäude übergesprungen. Den Schaden der dann entstanden wäre, möchte man sich nicht ausdenken. In diesem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass das Rote Kreuz sich um die unter Schock stehenden Anwohner gekümmert hat und so auch eine wichtige Funktion wahrgenommen hat.

Wir können uns in diesem Zusammenhang nur bei den beiden Organisationen bedanken. Weiterhin können wir nur dafür werben, dass die Organisationen in unserem Ort unterstützt werden. Dies erfolgt nicht nur über Spenden, sondern sollte auch mit tatkräftigem Einsatz erfolgen. Bedauerlicherweise ist der wichtige Nachwuchs bei den Organisationen nicht mehr gesichert. Hier können wir nur an unsere Mitbürger appellieren darüber nachzudenken diese Organisationen bei der Jugendarbeit bzw. im aktiven Dienst zu unterstützen. Sie sind die Retter von Morgen.

Insofern noch einmal vielen Dank an alle Einsatzkräfte die durch Ihr Können ein noch größeres Unglück verhindert haben.

Den Angehörigen und Geschädigten wünschen wir viel Kraft und alles Gute.

Ihre CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach und CDU Ortsverband Wettersbach

Jetzt muss eine Entscheidung zum Radweg fallen

Radweg Grünwettersbach - WolfartsweierMit einem erneuten Antrag zum Radweg nach Wolfartsweier wollen wir Klarhait schaffen und einen Beschuss zum Planungsrecht herbeiführen. In der Sitzung am Dienstag, 17.09.2019 wird hierüber in der Ortschaftsratssitzung im Rathaus Grünwettersbach abgestimmt.

In unserem Antrag beantragt die CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion
A) eine ausführliche Berichterstattung über den Planungsstand und mögliche Planungsprobleme des Radweges entlang der L623 zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier
B) Folgenden Beschluss im Ortschaftsrat: „Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Karlsruhe wird aufgefordert, das nötige Planfeststellungsverfahren kurzfristig einzuleiten und für eine schnelle Bauumsetzung zu sorgen“.

Hier unser Antrag und die Antwort des Verkehrsministeriums in Stuttgart:

Alle Anträge und Anfragen unserer Ortschaftsratsfraktion zum Radweg und anderen Themen finden Sie hier.


Beitrag vom 10.06.2019:

Verkehrsminister Hermann nimmt Stellung zu Radweg nach Wolfartsweier

Die beteiligten Fachämter und das Regierungspräsidium haben noch Abstimmungsbedarf.

Die Radwegplanung entlang der L 623 zwischen den Stadtteilen Grünwettersbach und Wolfartsweier ist seit vielen Jahren eine Forderung der Bevölkerung der Karlsruher Höhenstadtteile. Bei zahlreichen Sitzungen des Ortschaftsrates Wettersbach wurden im Laufe der Jahre verschiedene Planungsvarianten vorgestellt und diskutiert. Nachdem wir in den letzten Jahren hierzu mehrere Anträge gestellt haben, wurden dem Ortschaftsrat konkrete Planungen vorgestellt, die schnellst möglich umgesetzt werden sollten.

Auch bei den letzten Beratungen im Frühjahr wurden dem Ortschaftsrat wieder wenig befriedigende Auskünfte zur zeitlichen Planung und der Verwirklichung des Radweges bekannt gegeben. Wir forderten daher mit einem Schreiben an Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Unterstützung, damit die langwierigen Verwaltungsverfahren und Planungen schnell zu einem positiven Abschluss gebracht werden können.

Zwei Tage nach den Kommunalwahlen haben wir nun eine Antwort von Verkehrsminister Hermann erhalten. In seinem Schreiben wurde uns mitgeteilt, dass dem Land Baden-Württemberg die Dringlichkeit des Radweges bewusst ist und im Jahre 2014 mit den Planungen begonnen wurde.

Zur gleichen Zeit wurde die Maßnahme in das Bauprogramm für Radwege an Landstraßen aufgenommen. Die Finanzierung des Radweges durch das Land Baden-Württemberg ist seither gesichert.

Bedingt durch die örtlichen Besonderheiten sowie naturschutzrechtlicher Eingriffe gestaltet sich die Planung jedoch schwieriger als ursprünglich angenommen. Der Verkehrsminister hat das Regierungspräsidium gebeten, die Planungen in Abstimmung mit der Stadt Karlsruhe zu forcieren. Es gebe jedoch Probleme beim Planungsrecht.

Die CDU/FW-Fraktion hofft, dass das Einschalten des Ministeriums dazu führt, dass die oberste Verkehrsbehörde ihr Engagement erhöht und die Planungen beschleunigt und wir damit bald zum Erfolg führt.


Ursprünglicher Beitag vom 23.04.2019:


Sicherer Radweg: CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion schreibt offenen Brief an Verkehrsminister Hermann

Die Radwegplanung entlang der L 623 zwischen den Stadtteilen Grünwettersbach und Wolfartsweier ist seit vielen Jahren eine Forderung der Bevölkerung der Karlsruher Höhenstadtteile. Bei zahlreichen Sitzungen des Ortschaftsrates Wettersbach wurden im Laufe der Jahre verschiedene Planungsvarianten vorgestellt und diskutiert. Vor über einem Jahr wurden konkrete Planungen im Ortschaftsrat vorgestellt, die schnellst möglich umgesetzt werden sollten. Auf Antrag der CDU/FW-Fraktion wurde das Thema bei der Ortschaftsratssitzung am 02.04.2019 wieder behandelt. Bei diesen Beratungen wurden dem Ortschaftsrat wieder wenig befriedigenden Auskünften zur zeitlichen Planung und der Verwirklichung des Radweges bekannt gegeben. Neben unserer Forderung bei der nächsten Ortschaftsratssitzung eine detaillierte Stellungnahme vom Straßenbaulastträger zu erhalten, hat sich unserer Fraktion jetzt zusätzlich an die oberste Stelle im Land in Sachen Verkehr gewandt!

In einem offenen Brief an Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, fordern wir nun Unterstützung, damit die langwierigen Verwaltungsverfahren und Planungen schnell und sauber zu einem positiven Abschluss gebracht werden. Für die Bürgerschaft und uns ist nicht nachvollziehbar, warum nach Jahren der Planung noch kein konkretes Datum des Baubeginns genannt werden kann. Hier wollen wir nun verbindliche Aussagen.

Unser Schreiben ging zudem zur Kenntnis an Frau Staatssekretärin Schütz, Frau Regierungspräsidentin Felder, die Landtagsabgeordneten Christine Neumann-Martin und Joachim Kössler, Herrn Ortsvorsteher Frank sowie an die CDU Gemeinderatsfraktion Karlsruhe.

Wir hoffen, dass wir aus Stuttgart bald eine positive Antwort bekommen, damit der Radweg bald gebaut werden kann.

Radweg L623 Grünwettersbach - Wolfartsweier

Hier der Wortlaut unseres offenen Briefes: