Antrag der CDU-FW-Fraktion vom 02.12.2017

Betreff:  Höhere bauliche Auslastung des Grundstückes der zukünftigen Lebensmittelnahversorgung

 

Sehr geehrter Herr Ortsvorsteher Frank,

die CDU-FW-Fraktion beantragt folgenden Beschluss im Ortschaftsrat.
Die Ausschreibung für das zukünftige Nahversorgungszentrum in Grünwettersbach soll, falls nicht bereits enthalten, um folgende Planungsziele ergänzt werden: Die Bewerber sollen planerisch prüfen und Vorschläge unterbreiten, ob und wie eine mehrstöckige Bebauung  dieses Areals möglich ist und ob dadurch mehrere Märkte angesiedelt werden können oder sich andere gewerbliche Nutzungen ergeben.

Begründung:

Der Ortschaftsrat ist darüber informiert, dass die zuständen Fachämter derzeit die Ausschreibungen für den neuen Markt erstellen. Uns ist es wichtig ein zukunftsfähiges Märktekonzept für dieses Areal zu erhalten und gleichzeitig eine dem Ortseingang angepasste Bebauung zu erzielen.

Nach unserer Meinung könnte und sollte wegen der Topographie, insbesondere hinsichtlich der Höhenverhältnisse des vorgesehenen Grundstückes, durch eine mehrstöckige Bebauung diese Ziele erreicht werden.

Die zukünftige verkehrliche Erschließung erfolgt über die L623 auf einer Höhe von 232 m ü. NN, die mittlere Höhe des Grundstückes am unteren Rande des Gewerbegebietes Seeplatte liegt bei 236 m ü. NN, der höchste Punkt bei 241,5 m ü. NN.

Bei einem Höhenunterschied von 4 Metern bis zum Feldweg am Gewerbegebiet sollte in diesem Bereich eine weitere Erschließung aus dem oberen Bereich, also quasi - „von oben“ geprüft werden. Wir legen Wert auf die städtebauliche Qualität der Entwurfsplanung. Der gesamte Höhenunterschied von ca. 9 Metern an der höchsten Stelle kann aus unserer Sicht durch eine stufenweise Bebauung abgemindert werden, damit zukünftig keine hohen Stützmauern zu sehen sind und sich das mögliches Gebäude gut in das Ortsbild, die vorhandene Bebauung und die Landschaft einpasst.

Weitere Vorteile sehen wir durch eine bessere Ausnutzung der Grundfläche des Grundstückes, die in Zeiten der immer knapper werdenden Bauflächen optimal ausgenutzt werden kann. Zum Zweiten wäre die eventuell mögliche Ansiedlung eines weiteren Marktes (z.B. Drogeriemarkt) von Vorteil.

Wir beantragen daher, diese Überlegungen in die Ausschreibung mit aufzunehmen.

(Höhenangaben Quelle Google Earth)

gez. Marianne Köpfler, Fraktionsvorsitzende und  Roland Jourdan