CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach (Karlsruhe)
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Kategorie: Allgemeines

Willkommen bei der CDU Wettersbach und den Freien Wählern Wettersbach

Wir sind für Sie in Palmbach und Grünwettersbach da!

Willkommen in Karlsruhe - Wettersbach

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir, die Ortschaftsrätinen Alexandra Jourdan und Marianne Köpfler sowie die Ortschaftsräte Marcus Brenk, Harald Ehrler, Roland Jourdan und Jonas Schaufelberger begrüßen Sie auf der Webseite der gemeinsamen Fraktion von CDU Wettersbach und Freien Wählern Wettersbach. Es freut uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren. Auf den folgenden Webseiten wollen wir Ihnen unsere Aktivitäten im Ortschaftsrat vorstellen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und ihre Interessen verantwortungsvoll und nachdrücklich zu behandeln.

Unsere Fraktionsgemeinschaft der CDU Wettersbach und der Freien Wähler, kann seit 1972 auf eine erfolgreiche Arbeit für unsere beiden Stadtteile zurückblicken. Auch künftig möchten wir uns gemeinsam für unser Wettersbach einsetzen und mit Ihnen gemeinsam die nächsten Jahre positiv gestalten.

„Gute Ortspolitik heißt gestalten!“

Eine gute und zukunftsorientierte Ortspolitik bedeutet für uns aktiv lenken und gestalten. Dass wir das wörtlich nehmen, dokumentieren die über 50 Anträge und Anfragen, die wir in der letzten Legislaturperiode 2019 bis 2024 im Ortschaftsrat gestellt haben. Das sind über 2/3 der im Ortschaftsrat gestellten Anträge und Anfragen, die unsere beiden Stadtteile an vielen Stellen weitergebracht haben.

Unsere Orte sind attraktiv und sollen dies auch bleiben. Dafür müssen wir in innovative Infrastruktur investieren und auf dem aktuellen Stand der Technik bleiben. Wir wollen ein klimaneutrales Wettersbach. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag in Sachen Energiewende und Nachhaltigkeit. Zudem hat uns die jüngere Vergangenheit in unserer Überzeugung gestärkt, dass eine gesicherte Energieversorgung unabdingbar ist. Für das Neubaugebiet in Grünwettersbach setzen wir uns für eine Nahwärmeversorgung in Verbindung mit einem Solarpark ein.

Auch jungen Familien oder Menschen im Alter soll es möglich sein, in Wettersbach gut zu leben. Bezahlbarer Wohnraum, bedarfsgerechte Kitas und Schulen sowie eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung sind daher unsere wichtigen Anliegen.

Die sichere Radwegeverbindung zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier ist für uns schon lange ein Herzensanliegen. Auch dank unserer Ansprache an die  Regierungspräsidentin können wir hier einen baldigen Abschluss der Planungsarbeiten und den Baubeginn vermelden.

„Eine starke Stadt braucht starke Stadtteile“

Die gute Vernetzung mit der CDU-Stadtratsfraktion ist für eine erfolgreiche politische Arbeit in Wettersbach unerlässlich. Nur durch eine gute Zusammenarbeit mit den Stadtratsfraktionen können die Beschlüsse des Ortschaftsrates auch umgesetzt werden.

Wir dnken Ihnen füt Ihr Vertrauen bei der Kommunalwahl 2024., Wir werden auch in Zukunft unsere Ziele zum Wohle von Wettersbach verfolgen und gemeinsam mit Ihnen umsetzen.

Es grüßen Sie herzlich
Roland Jourdan, Vorsitzender der CDU/FW Ortschaftsratsfraktion Wettersbach und Marianne Köpfler, stellv. Fraktionsvorsitzende sowie alle Fraktionsmitglieder.


Grünwettersbacher Geschichtsweg,  ergänzt durch den Rundweg "Wegle, Stäffele und Aussichtspunkte"  Ein Geschichtsweg als sichtbares Zeugnis einer lebendigen Ortsgeschichte - Ein Spaziergang durch die Jahrhunderte!  Im Jahr 2028 feiert der Karlsruher Höhenstadtteil Grünwettersbach das 750-jährige Jubiläum seiner ersten urkundlichen Erwähnung.

Grünwettersbacher Geschichtsweg, ergänzt durch den Rundweg "Wegle, Stäffele und Aussichtspunkte"
Ein Geschichtsweg als sichtbares Zeugnis einer lebendigen Ortsgeschichte - Ein Spaziergang durch die Jahrhunderte!
Im Jahr 2028 feiert der Karlsruher Höhenstadtteil Grünwettersbach das 750-jährige Jubiläum seiner ersten urkundlichen Erwähnung.

Blick auf Grünwettersbach

Zuletzt aktualisiert: 12. November 2025
Zugriffe: 15668

Frohe Weihnachtsfeiertage und ein gutes neues Jahr 2026

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Kategorie: Berichte aus der Fraktion

sternenkette

Frohe Weihnachtsfeiertage und ein gutes neues Jahr 2026 wünscht die CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Karlsruhe - WettersbachLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Freunde der CDU und der Freien Wähler Wettersbach,
die CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach wünscht Ihnen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute zum Jahreswechsel.

Zum Jahresende möchten wir Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit danken. Ein besonderer Dank gilt auch all den ehrenamtlich Engagierten in unseren Vereinen und Organisationen. Ihr Einsatz prägt das Leben und die Gemeinschaft in unseren Stadtteilen maßgeblich. Auf diesem Wege wollen wir uns auch bei der Ortsverwaltung Wettersbach und dem Bauhof Wettersbach für die geleistete Arbeit in dieser finanziell sehr schwierigen Zeit bedanken. Ein besonderes Dankeschön auch an alle ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen vom DRK Wettersbach und der Freiwilligen Feuerwehr Wettersbach.

Wir freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr wieder persönlich mit den Bürgerinnen und Bürgern von Palmbach und Grünwettersbach ins Gespräch zu kommen. Unser Ziel ist es, durch Anträge und politisches Engagement weiterhin die Wünsche und Anliegen der Bevölkerung zu unterstützen und unsere Stadtteile zum Wohle aller zu gestalten.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete, schöne und besinnliche Weihnachtszeit. Für das Jahr 2026 wünschen wir Ihnen viel Glück und vor allem Gesundheit und Zufriedenheit.

Ihre CDU/Freie Wähler-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach
Marcus Brenk, Harald Ehrler, Alexandra Jourdan, Roland Jourdan, Marianne Köpfler, Jonas Schaufelberger sowie Stadtrat Tilman Pfannkuch

sternenkette

Zuletzt aktualisiert: 21. Dezember 2025
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Jahresrückblick 2025 der CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion

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Kategorie: Berichte aus der Fraktion

Jahresrückblick der CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach

Jahresrückblick 2025Ein herausforderndes Jahr 2025 liegt hinter uns. Bevor wir uns in die Weihnachtszeit verabschieden, möchten wir einen Blick zurückwerfen und Ihnen erzählen, womit wir uns in Grünwettersbach und Palmbach beschäftigt haben – und wo noch Geduld gefragt ist.

Unsere Stadtteile im Blick
Die Entwicklung unserer beiden Stadtteile bleibt eines unserer wichtigsten Themen. Gute Nachrichten gibt es bei der Kita-Erweiterung in Grünwettersbach: Die Sanierung des alten Hausmeisterhauses bei der ehemaligen Heinz-Barth-Schule, heute Kita Dorfwies, ist finanziell gesichert, sodass die Arbeiten bald starten können. Auch der Bebauungsplan „Grünzug am Wettersbach“ für den Dorfplatz in Grünwettersbach ist abgeschlossen. Für beide Projekte fließen Zuschüsse aus dem Förderprogramm „Sanierungsgebiet Grünwettersbach“.

Neuer Wohnraum ist dringend nötig, und wir setzen uns dafür ein, dass der vor sieben Jahren angestoßene Bebauungsplan "Östliche Esslinger Straße und Teilbereich Heidenheimer Straße" in Grünwettersbach endlich umgesetzt wird. So können wir dem steigenden Bedarf an Wohnungen gerecht werden.

Nahversorgung – ein Dauerbrenner
Seit über 20 Jahren beschäftigt uns das Thema Nahversorgung in Grünwettersbach. 2018 entschied Edeka die Ausschreibung für den Standort an der Wertstoffstation Grünwettersbach für sich. Die ersten Planungen wurden 2021 vorgestellt, doch der vorhabenbezogene Bebauungsplan wartet immer noch auf den Abschluss. Wir bleiben dran – Geduld ist gefragt!

Radwegeprojekt L623
Auch der geplante Radweg an der L623 zwischen Wolfartsweier und Grünwettersbach lässt weiter auf sich warten. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Baubeginn auf unbestimmte Zeit verschoben, da die Pläne wegen Hangsicherungen angepasst werden müssen. Nach über 20 Jahren Diskussion bleibt unser Wunsch unverändert: Wir hoffen, dass der Radweg irgendwann wirklich kommt.

Haushalt und städtische Projekte
Die Stadt Karlsruhe muss in den Jahren 2026/2027 jährlich 80 Millionen Euro und auch in den Folgejahren einsparen. Welche Auswirkungen das auf unsere Projekte hat, wurde im Gemeinderat Karlsruhe kurz vor Weihnachten entscheiden.

Kita-Gebühren und Kita-Neubau
Die Kita-Gebühren werden in der Stadt Karlsruhe zum 01.01.2026 erhöht. Zusätzlich soll der Zuschuss für Geschwister (Geschwisterrabatt) stufenweise komplett abgeschafft werden. Ab 01.01.2026 Reduzierung um 30%, ab 01.09.2026 um 50%, ab 01.09.2027 entfällt der Zuschuss komplett.  Als Ausgleich für den wegfallenden Geschwisterrabatt plant die Stadt, die einkommensabhängige Beitragsregelung bis September 2027 deutlich auszuweiten. Das Ziel ist, dass einkommensstarke Familien mehr zahlen, während Geringverdiener weiterhin entlastet werden.

Erfreuliches gibt es zum Neubau der städtischen Kita in Palmbach. Die sechsgruppige Kita in Palmbach kann kurzfristig neu gebaut werden. Über die Ausführung des Kita-Neubaus wurde bereits im Rahmen eines Architektenwettbewerbs im Februar 2022 entschieden. Die Finanzierung stammt aus dem „Sondervermögen“ aus Bundesmitteln. Für die Zeit zwischen Abriss und Neubau müssen die Kinder in Grünwettersbach neben der Kita Dorfwies untergebracht werden. Auch diese Baumaßnahmen sind in trockenen Tüchern. Über den Naturkindergarten (Waldkita) auf dem ehemaligen Festplatzgeländes des Schwarzwaldvereins ist noch nicht entschieden. 

Bauhof Wettersbach
Der Neubau des neuen gemeinsame Bauhof im Gewerbegebiet Winterrot ist nicht im Haushalt eingestellt. Dieser soll neben der Wertstoffstation entstehen, die Planungen wurden im Ortschaftsrat bereits vorgestellt. 

Offene Jugendarbeit
Auch die Weiterführung der Konzeption für die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Grünwettersbach und Palmbach ist derzeit noch etwas unsicher. Der Antrag zur offene Kinder- und Jugendarbeit in den Höhenstadtteilen wurde im Gemeinderat abgelehnt. Jedoch soll die grundsätzliche Arbeit in den Höhenstadtteilen durch einen Betriebsmittelzuschuss an den Stadtjugendausschuss in reduziertem Umfang auch nach 2026 möglich gemacht werden. 

ÖPNV – kein leichter Stand
Der Öffentliche Personennahverkehr liegt uns besonders am Herzen. Doch aktuell soll im Rahmen der Sparmaßnahmen u. a. auch die Verstärkerlinie 47A gestrichen werden – gerade die Linie, die Wettersbach in der Hauptverkehrszeit im 10-Minuten-Takt bedient. Wir und der gesamte Ortschaftsrat haben uns klar gegen diese Kürzung ausgesprochen. Schließlich sollte der einwohnerstarke Höhenstadtteil mit zahlreichen Industriearbeitsplätzen nicht der einzige ohne 10-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit sein. Das Thema wurde bei der Sitzung des Karlsruher Gemeinderates am 22.12.2025 überraschend von der Tagesornung genommen und die Entscheidung in das neue Jahr vertagt.

Glasfaserausbau
Auch der angekündigte Ausbau des Glasfasernetzes in unseren Bergdörfern durch das Unternehmen Deutsche Glasfaser lässt immer noch auf sich warten. Hier haben die Ortschaftsräte jedoch keinerle Einflussmöglichkeiten. 

Ausblick
Es bleibt also viel zu tun – und die „Bretter, die es zu bohren gilt“, werden nicht dünner. Wir werden uns weiterhin mit ganzer Kraft für die Belange unserer Stadtteile einsetzen.

Zuletzt aktualisiert: 22. Dezember 2025
Zugriffe: 455

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Ortschaftsrat Wettersbach lehnt Kürzungen beim ÖPNV ab

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Ortschaftsrat mit Kürzungen nicht einverstanden

Buslinie 47A: Zündhütle - Wolfartsweier - Grünwettersbach - Palmbach - Waldbronn-ErmlisgrundBei der Sitzung des Ortschaftsrates Wettersbach am 09.12.2025 wurden die geplanten ÖPNV-Einsparungen der Stadt Karlsruhe (VBK) abgelehnt.

Für Wolfartsweier, Grünwettersbach, Palmbach und Waldbronn ist geplant, die Verstärkerlinie 47A einzustellen. Wettersbach (Grünwettersbach und Palmbach), als einwohnerstärkster Höhenstadtteil und großer Industrieansiedlung, wäre dann der einzige Höhenstadtteil, bei dem kein 10-Minutentakt zu den Hauptverkehrszeiten angeboten wird. In den anderen Bergdörfern bleibt dieser erhalten. Dort soll samstags aus dem 20-Minuten-Takt ein 20/40-Minutentakt werden.

Hier die detaillierte Stellungnahme der CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach:

CDU/FW-Arbeitspapier und Stellungnahme in der Sitzung des Ortschaftsrates Wettersbach am 09.12.2025, TOP 1

ÖPNV in den Bergdörfern – Geplante Einsparungen

Die Buslinien in unseren Bergdörfern sind alle miteinander verknüpft oder getaktet. Deswegen müssen alle Linien als Ganzes gesehen werden.

Aktuelle Bestandsaufnahme:

Fahrpläne und Verbindungen Montag bis Freitag
  • Bus 47:
    • Stupferich – Zündhütle – Hauptbahnhof, verknüpft mit Bus 55 – Weiterfahrt bis Kühler Krug
      – Sam. Tagsüber im 20 Minuten-Takt.
    • Am Zündhütle Taktung mit dem Bus 24 nach Durlach und nach Bergwald/Hohenwettersbach. Dadurch hat Hohenwettersbach auch einen 20-Minuten-Takt zum Hbf. und Wettersbach einen 20-Min-Takt nach Durlach.

  • Bus 47/47A Verstärker
    • Verstärker-Fahrten zwischen Waldbronn-Ermlisgrund/Palmbach und Zündhütle.
    • Ergibt zu den Hauptverkehrszeiten einen 10 Minuten Takt.
    • Ist am Zündhütle mit der Verstärkerlinie Bus 44 zum Hbf. und nach Hohenwettersbach/Bergwald getackte.
    • War bis 2011 die Buslinie 27.
    • Verstärker-Fahrten und Zeiten:
      morgens zwischen 5:55 und 8:15 Uhr: Acht Fahrten Richtung Zündhütle,
      davon zwei an Schultagen als Schnellbus 47X zum Hbf, und eine normal zum Hbf. (an Ferientagen alle bis Zündhütle)
      davon 2 Fahrten nach und aus Waldbronn Ermlisgrund
      nachmittags zwischen 16:10 und 18:10 Uhr fünf Fahrten Zündhütle – Palmbach - Waldbronn (und zurück)
    • Im Gewerbegebiet Ermlisgrund und bei der Fa. Agilent sind fast 2.000 Arbeitnehmer beschäftigt.
      Zuletzt aktualisiert: 21. Dezember 2025
      Zugriffe: 622

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Interfraktioneller Antrag: Sachstandsbericht Lebensmittelmarkt in Grünwettersbach (30.10.2025)

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Ehemalige Wertstoffstation Grünwettersbach

Sitzung des Ortschaftsrates Wettersbach am 09.12.2025
Stellungnahme zum Interfraktioneller Antrag Vorlage Nr.: 2025/1042, Lebensmittelmarkt in Grünwettersbach, vorhabenbezogener Bebauungsplan „Wiesenstraße 40".
Die Verwaltung nimmt zu den Fragen des interfraktionellen Antrags wie folgt Stellung: (Die Antworten haben wir in ROT den den FRagen hinzugefügt)
Vertreter der Fachämter waren nicht anwesend. 
Siehe auch: https://sitzungskalender.karlsruhe.de/db/ratsinformation/termin-10220 

Interfraktioneller Antrag im Ortschaftsrat Wettersbach
Betreff: 
Lebensmittelmarkt in Grünwettersbach, vorhabenbezogener Bebauungsplan „Wiesenstraße 40“

Sehr geehrte Frau Tron, 
die Fraktionen im Ortschaftsrat Wettersbach beantragen einen ausführlichen Sachstandsbericht zum aktuellen Stand der Planungen für den Lebensmittelmarkt in Grünwettersbach sowie die Beantwortung nachstehender Fragen.

Es wäre wünschenswert, wenn Vertreterinnen oder Vertreter der zuständigen Fachämter zur Erläuterung der Fragestellungen und Antworten an der Ortschaftsratssitzung teilnehmen.  

Begründung 

Seit über 24 Jahren befasst sich der Ortschaftsrat Wettersbach mit dem Thema Verbesserung der Nahversorgung. Bereits am 19. September 2006 wurde vom Ortschaftsrat Wettersbach der erste Beschluss gefasst, neben dem Gelände der ehemaligen Wertstoffstation Planungen für die Sicherung der Nahversorgung einzuleiten. Nach dem Ankauf der benötigten Grundstücke und der Ausschreibung für einen Lebensmittelvollsortimenter beschlossen der Gemeinderat sowie der Ortschaftsrat Wettersbach am 04.12.2018, die Firma Edeka als Erstplatzierten zu beauftragen. 

Am 09.02.2021 wurde dem Ortschaftsrat der Siegerentwurf für das Nahversorgungszentrum vorgestellt, und der vorhabenbezogene Bebauungsplan „Wiesenstraße 40“ wurde eingeleitet. Im Juli 2023 erfolgte die Verlegung der Wertstoffstation in das Gewerbegebiet Winterrot, um die erforderlichen Flächen bereitzustellen. 

Seither wird von den zuständigen Ämtern und dem zukünftigen Betreiber weiter geplant – jedoch ohne erkennbare Fortschritte. Die Fraktionen sehen die Umsetzung inzwischen als gefährdet an und fordern eine zügige Klärung der offenen Punkte, damit der Betreiber mit dem Bau beginnen kann. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Grünwettersbach und den übrigen Karlsruher Bergdörfern benötigen dringend eine verlässliche wohnortnahe Nahversorgung. 

Der Sachstandsbericht soll insbesondere folgende Fragen klären:

  1. Wie lange behalten die Naturschutzgutachten im FFH-Gebiet noch ihre Gültigkeit?

    Die Gültigkeitsdauer von Naturschutz-Gutachten ist nicht gesetzlich festgelegt. Eine Gültigkeit von 5 Jahren gilt jedoch als gängige Praxis. Die Gültigkeit hängt jedoch stark vom konkreten Einzelfall ab, wie zum Beispiel dem Zustand der Umwelt oder der sich ändernden rechtlichen Situation. Die spezielle artenschutzrechtliche Untersuchung (saP) wurde 2020 zuletzt aktualisiert. Die FFH-Verträglichkeitsprüfung ist von 2022.

  2. Was geschieht nach Ablauf der Gutachten, und welcher Zeitrahmen ist für eine eventuelle Erneuerung erforderlich?

    Nach Ablauf der Gültigkeit müssen die Gutachten aktualisiert werden. Im Falle der saP muss dazu im Zeitraum Februar bis September eine erneute artenschutzrechtliche Erhebung von Brutvögeln, Fledermäusen, Schmetterlingen, Käfern und Reptilien durchgeführt werden. Diese Kartierungen haben einen geringen Umfang und dienen der Aktualisierung der vorhandenen Erfassungen. Es muss nicht komplett neu erfasst werden.
    Die FFH-Verträglichkeitsprüfung wird anhand der Ergebnisse der saP aktualisiert, dies stellt keinen großen oder zeitintensiven Aufwand dar.
    Anschließend muss der Umweltbericht angepasst werden. Da bereits Ausgleichsmaßnahmen gefunden sind und sich der Eingriff voraussichtlich verringern wird, ist der Aufwand hierfür überschaubar. Für die Aktualisierung der Erfassungen und Überarbeitungen ist circa 1 Jahr einzuplanen.

  3. Welche Verträge wurden bislang mit dem zukünftigen Betreiber geschlossen?

    Mit dem zukünftigen Betreiber wurden von der Stadt noch keine Verträge geschlossen.

  4. Worin bestehen die technischen Planungsprobleme, die den Bebauungsplan und den Baubeginn verzögern?

    Der Vorhabenträger vertritt die Auffassung, dass es zur Erstellung des Gebäudes, gemäß den Ausschreibungskriterien der Stadt, einer Rückverankerung sowie der Erschließung einzelner Teilflächen der Nachbargrundstücke bedarf. Aktuell gibt es noch kein Einvernehmen zwischen Vorhabenträger und Stadt zur Frage der technischen Realisierbarkeit. Nach den vorliegenden Erkenntnissen ist eine Realisierung des Vorhabens unter den von der Stadt vorgegebenen Parametern zwar aufwändig, aber grundsätzlich möglich und technisch umsetzbar.

  5. Konnte die Planung der landwirtschaftlichen Zufahrtswege zu den angrenzenden Wiesengrundstücke positiv geklärt werden?

    Die Wegeführung zur Erschließung der angrenzenden Grundstücke ist noch nicht final geklärt.

  6. Welche Änderungsvorschläge wurden von der Firma Edeka eingebracht und wie hat die Stadtverwaltung hierüber entschieden?

    Im August 2024 reichte der Vorhabenträger neue Planungsunterlagen ein, welche der bisherigen Planung und dem im Verhandlungswettbewerb eingereichten Exposé nicht entsprechen. Es liegt eine Abweichung bezüglich der Lage und Kubatur sowie der Geschossigkeit im Vergleich zur ursprünglichen Planung vor. Insbesondere soll anstelle des eingeschossigen Gebäudes, das sich in den Hang einfügen sollte, ein zweigeschossiges Gebäude errichtet werden, welches an die Wiesenstraße vorrücken soll.
    Aus Gründen der Gleichbehandlung, des Willkürverbotes und des Transparenzgebotes ist aber eine Abweichung von den im Ausschreibungs- und Wettbewerbsverfahren zwingend festgelegten Kriterien ohne Aufhebung der alten Ausschreibung und erneuten Ausschreibung nicht zulässig.

  7. Inwieweit wurde in der jetzigen Planungsphase die Möglichkeit geprüft, durch ein zweigeschossiges Gebäude mit gewerblicher Nutzung im Obergeschoss die Baukosten je m³ umbauten Raum zu senken?

    Siehe hierzu die Antwort auf Frage 6.

  8. Wie äußert sich die Firma Edeka zum derzeitigen Planungsstand?

    Es wird eine zweigeschossige Bebauung favorisiert. Siehe hierzu die Antwort auf Frage 6.

  9. Wie ist der aktuelle Stand des vorhabenbezogenen Bebauungsplans? Welche Möglichkeiten hat die Stadtverwaltung, das Verfahren zu beschleunigen oder positiv zu beeinflussen, um einen zeitnahen Baubeginn herbeizuführen?

    Der vorhabenbezogene Bebauungsplan ist vom Vorhabenträger mit der Kommune abzustimmen. Es sind wie dargestellt noch offene Punkte zu klären.

  10. Wann ist mit einem Baubeginn zu rechnen?

    Es kann derzeit nicht abgeschätzt werden, wann mit einem Baubeginn zu rechnen ist.

  11. Wie wird verfahren, falls der jetzige Bewerber (Edeka), als Erstplatzierter der Ausschreibung abspringt?
  12. Gibt es Ersatzbewerber die gegebenenfalls kurzfristig einspringen könnten?
  13. Müsste in diesem Fall ein neues Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben werden?
    Mit welcher Zeitschiene wäre dann zu gerechnet?

    Antworten zu den Fragen (11) bis (13):
    Nur zwei der Bewerber haben die Grundvoraussetzungen (u. a. Vollsortimenter, eingeschossige Bauweise) erfüllt. Mit dem Erstplatzierten wurde sodann in die Verhandlungen eingestiegen.
    Sofern der Erstplatzierte abspringt, können aus verfahrensrechtlichen Gründen keine Verhandlungen mit dem Zweitplatzierten mehr aufgenommen werden.
    Die Stadt müsste ein neues Wettbewerbsverfahren einleiten. Zu einer Zeitschiene können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Aus Sicht aller Ortschaftsratsfraktionen besteht dringender Handlungsbedarf, um das Verfahren zur Realisierung des Lebensmittelmarktes zeitnah und zielgerichtet zum Abschluss zu bringen. Die fortdauernden Verzögerungen gefährden nicht nur die Umsetzung des Projekts, sondern auch die langfristige Sicherstellung der wohnortnahen Versorgung in den Bergdörfern.

Sollte sich abzeichnen, dass der derzeitige Projektverlauf keine Realisierung auf der geplanten Fläche zulässt, sind die Fraktionen der Meinung, dass unverzüglich eine alternative Vorgehensweise (Plan B) geprüft werden muss. Ziel muss es sein, in den Karlsruher Höhenstadtteilen dauerhaft ein Nahversorgungszentrum zu sichern.

Dass es auch bei der Bevölkerung berechtigterweise Unmut und Unverständnis über die jahrzehntelange Entwicklungs- und Planungsphase gibt, zeigt auch die folgende Auflistung (Anlage 1) der Sitzungen von Ortschaftsrat und Gemeinderat der letzten 24 Jahre zum Thema Nahversorgung in Wettersbach.

Mit freundlichen Grüßen 

gez. Roland Jourdan, CDU/FW-Fraktionsvorsitzender 
gez. Ursula Seliger, BFW-Fraktionsvorsitzende 
gez. Gundula Lüchtrath-Klöckner, Bündnis 90/Die Grünen-Fraktionsvorsitzende 
gez. Peter Fehst, SPD/FDP-Fraktionsvorsitzender 

Anlage 1:

Seit über 24 Jahren beschäftigt sich der Ortschaftrat Wettersbach und die Stadtverwaltung Karlsruhe mit der Sicherung der Nahversorgung in Wettersbach.

Hier der Zeitablauf der betreffenden Sitzungen des Ortschaftsrates Wettersbach:

  • 1997 – Der SPAR-Piston Lebensmittelmarkt, Am Wetterbach 38 wird geschlossen.
  • OR Wettersbach 10.07.2001
    • Vorstellung der Analyse „Lebensmittelversorgung in Wettersbach“ durch die Firma
      S+B Projekt GmbH im Ortschaftsrat Wettersbach.
  • OR Wettersbach 06.11.2001 und 04.12.2001
    Zuletzt aktualisiert: 10. Dezember 2025
    Zugriffe: 1370

    Weiterlesen: Interfraktioneller Antrag: Sachstandsbericht Lebensmittelmarkt in Grünwettersbach (30.10.2025)

Der Radweg von Grünwettersbach nach Wolfartsweier kommt

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Kategorie: Berichte aus der Fraktion

L623: Radweg von Grünwettersbach nach Wolfartsweier kommt

*** Update 25.07.2025 ***

Radwegbau verschiebt sich

Nach Mitteilung des RP verschiebt sich der Beginn der Baumaßnahmen für den Radweg. Es werden Planänderungen zur Hangsicherung angeführt. Weitere Mitteilungen und Informationen sollen folgen.

*** Update 22.02.2025 ***

JA zu Radweg an der L 623

Unterstützen Sie die Radwegplanung zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier

Aktuell wird im Internet eine Online-Petition „Für einen sicheren und ökologischen Radweg zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier“ geworben. Auf den ersten Blick wirkt die Überschrift positiv. Setzt man sich dann aber einmal genauer mit den Argumenten des Initiators der Petition in deren Begründung auseinander, erkennt man schnell, dass hier gegen den Radweg gestimmt wird, der nach jahrzehntelanger Planung kurz vor dem Baubeginn steht.

Wir bitten Sie daher, die Petition NICHT zu unterschreiben, da dies als Zustimmung zu den bestehenden Planungen gewertet wird.

Wer die Planungshistorie des gemeinsamen Fuß- und Radwegs zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier verfolgt hat, kann den Planern mit Sicherheit eines nicht vorwerfen: Dass sie unüberlegt gehandelt haben. Nach rund 20 Jahren intensiver Diskussionen wurden von den Fachämtern zahlreiche Trassenführungen geprüft und zum Teil auch konkret geplant. Aus verkehrsrechtlichen und naturschutzrechtlichen Gründen mussten viele dieser Entwürfe jedoch (zu Recht) wieder verworfen werden. Bei der Planung stellte es sich als besondere Herausforderung dar, verkehrsrechtlichen Vorgaben mit naturschutzrechtlichen Anforderungen in Einklang zu bringen. Nach umfassender Prüfung und Planung wurde schließlich eine Lösung erarbeitet, die sämtliche widerstreitenden Interessen berücksichtigt und harmonisiert: Den bestehenden Gehweg entlang der L623 zu verbreitern.

Nicht nur unsere Fraktion, sondern der gesamte Ortschaftsrat Wettersbach setzt sich seit vielen Jahren für eine Mobilitätswende ein. Dies umfasst die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, den Ausbau von Carsharing-Angeboten sowie den Bau von Radwegen in unseren Bergdörfern. Diese Maßnahmen sind Teil des Naturschutzes, bringen jedoch auch Konflikte mit sich, die Kompromisse erfordern.

In der Begründung der Petition wird ohne nähere Erläuterung die pauschale Behauptung aufgestellt, die von dem Regierungspräsidium geplante Verbreiterung des Gehwegs wäre weder umweltverträglich, noch stelle sie in punkto Sicherheit eine Verbesserung für Radfahrer dar. Beides ist nachweislich falsch!

Richtig ist, dass es für eine Verbreiterung des bestehenden Gehwegs erforderlich ist, den bestehenden Hang zurück zu verlagern. Hierzu wurde von den Planern das nachhaltige Verfahren „bewehrte Erde“ entwickelt (siehe hierzu unten unsere weiteren Updates zu der Planung des Radwegs). Dieses Verfahren stellt sicher, dass der charakteristische Schluchtcharakter des Wetterbachtals erhalten bleibt. Darüber hinaus werden ökologische Belange berücksichtigt, wie etwa der Erhalt des Lebensraums des Feuersalamanders.

Für die Realisierung dieses nachhaltigen Verfahrens nehmen die Planer zum Zweck des Naturschutzes ausdrücklich eine längere Bauzeit, größeren Erdbewegungen und auch höhere Kosten in Kauf. Hohe Betonwände, wie sie etwa beim Radweg nach Hohenwettersbach erforderlich und eingesetzt wurden, werden durch das Verfahren „bewehrte Erde“ vermieden. U.a. aus diesem Grund hat sich der Ortschaftsrat Wettersbach einstimmig für diese Planungen ausgesprochen.

Aus welchem Grund der geplante gemeinsame Fuß- und Radweg keine Verbesserung für die Sicherheit der Radfahrer darstellen soll, wird in der Begründung der Petition nicht erläutert. Für uns ist dieses Argument in keiner Weise nachvollziehbar, sondern dient offensichtlich ausschließlich der Stimmungsmache. Selbstverständlich wird durch die Verbreiterung des Wegs auf 3,00 Meter + Sicherheitstrennstreifen von weiteren 1,15 Meter sichergestellt, dass Radler sowohl aus Grünwettersbach als auch aus Wolfartsweier kommend, den Weg befahren können. Diese Breite entspricht zudem den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung.

Wir wollen zudem nicht unerwähnt lassen, dass der Initiator der Petition jederzeit die Möglichkeit hatte, seine Argumente mit Mitgliedern des Ortschaftsrates Wettersbach auszutauschen und seine Verbesserungsvorschläge zu diskutieren.

Da es sich um eine Landstraße handelt, ist das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium, Bauherr und Kostenträger der Maßnahme. Erste Baumaßnahmen können und sollen bereits in diesem Jahr beginnen.

Wir unterstützen ausdrücklich die derzeitige Planung des gemeinsamen Fuß- und Radwegs und setzen uns dafür ein, dass der Bau noch in diesem Jahr beginnen kann.

Ihre CDU/FW Ortschaftsratsfraktion Wettersbach

Zuletzt aktualisiert: 06. Oktober 2025
Zugriffe: 14294

Weiterlesen: Der Radweg von Grünwettersbach nach Wolfartsweier kommt

  • Grundschul-Radfahrausbildung muss vor Ort bleiben!
  • Erfolgreicher Einsatz für Mitspracherecht bei Windenergieplanung
  • Einladung zum Themenabend "ÖPNV der Zukunft in den Karlsruher Bergdörfern"
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  • Hans-Peter Nagel neuer Ortschaftsrat

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