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Willkommen bei der CDU Wettersbach und den Freien Wählern Wettersbach
Wir sind für Sie in Palmbach und Grünwettersbach da!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir, die Ortschaftsrätinen Alexandra Jourdan und Marianne Köpfler sowie die Ortschaftsräte Marcus Brenk, Harald Ehrler, Roland Jourdan und Jonas Schaufelberger begrüßen Sie auf der Webseite der gemeinsamen Fraktion von CDU Wettersbach und Freien Wählern Wettersbach. Es freut uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren. Auf den folgenden Webseiten wollen wir Ihnen unsere Aktivitäten im Ortschaftsrat vorstellen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und ihre Interessen verantwortungsvoll und nachdrücklich zu behandeln.
Unsere Fraktionsgemeinschaft der CDU Wettersbach und der Freien Wähler, kann seit 1972 auf eine erfolgreiche Arbeit für unsere beiden Stadtteile zurückblicken. Auch künftig möchten wir uns gemeinsam für unser Wettersbach einsetzen und mit Ihnen gemeinsam die nächsten Jahre positiv gestalten.
„Gute Ortspolitik heißt gestalten!“
Eine gute und zukunftsorientierte Ortspolitik bedeutet für uns aktiv lenken und gestalten. Dass wir das wörtlich nehmen, dokumentieren die über 50 Anträge und Anfragen, die wir in der letzten Legislaturperiode 2019 bis 2024 im Ortschaftsrat gestellt haben. Das sind über 2/3 der im Ortschaftsrat gestellten Anträge und Anfragen, die unsere beiden Stadtteile an vielen Stellen weitergebracht haben.
Unsere Orte sind attraktiv und sollen dies auch bleiben. Dafür müssen wir in innovative Infrastruktur investieren und auf dem aktuellen Stand der Technik bleiben. Wir wollen ein klimaneutrales Wettersbach. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag in Sachen Energiewende und Nachhaltigkeit. Zudem hat uns die jüngere Vergangenheit in unserer Überzeugung gestärkt, dass eine gesicherte Energieversorgung unabdingbar ist. Für das Neubaugebiet in Grünwettersbach setzen wir uns für eine Nahwärmeversorgung in Verbindung mit einem Solarpark ein.
Auch jungen Familien oder Menschen im Alter soll es möglich sein, in Wettersbach gut zu leben. Bezahlbarer Wohnraum, bedarfsgerechte Kitas und Schulen sowie eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung sind daher unsere wichtigen Anliegen.
Die sichere Radwegeverbindung zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier ist für uns schon lange ein Herzensanliegen. Auch dank unserer Ansprache an die Regierungspräsidentin können wir hier einen baldigen Abschluss der Planungsarbeiten und den Baubeginn vermelden.
„Eine starke Stadt braucht starke Stadtteile“
Die gute Vernetzung mit der CDU-Stadtratsfraktion ist für eine erfolgreiche politische Arbeit in Wettersbach unerlässlich. Nur durch eine gute Zusammenarbeit mit den Stadtratsfraktionen können die Beschlüsse des Ortschaftsrates auch umgesetzt werden.
Wir dnken Ihnen füt Ihr Vertrauen bei der Kommunalwahl 2024., Wir werden auch in Zukunft unsere Ziele zum Wohle von Wettersbach verfolgen und gemeinsam mit Ihnen umsetzen.
Es grüßen Sie herzlich
Roland Jourdan, Vorsitzender der CDU/FW Ortschaftsratsfraktion Wettersbach und Marianne Köpfler, stellv. Fraktionsvorsitzende sowie alle Fraktionsmitglieder.
Grünwettersbacher Geschichtsweg, ergänzt durch den Rundweg "Wegle, Stäffele und Aussichtspunkte"
Ein Geschichtsweg als sichtbares Zeugnis einer lebendigen Ortsgeschichte - Ein Spaziergang durch die Jahrhunderte!
Im Jahr 2028 feiert der Karlsruher Höhenstadtteil Grünwettersbach das 750-jährige Jubiläum seiner ersten urkundlichen Erwähnung.

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Ortschaftsrat Wettersbach lehnt Kürzungen beim ÖPNV ab
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Ortschaftsrat mit Kürzungen nicht einverstanden
Bei der Sitzung des Ortschaftsrates Wettersbach am 09.12.2025 wurden die geplanten ÖPNV-Einsparungen der Stadt Karlsruhe (VBK) abgelehnt.
Für Wolfartsweier, Grünwettersbach, Palmbach und Waldbronn ist geplant, die Verstärkerlinie 47A einzustellen. Wettersbach (Grünwettersbach und Palmbach), als einwohnerstärkster Höhenstadtteil und großer Industrieansiedlung, wäre dann der einzige Höhenstadtteil, bei dem kein 10-Minutentakt zu den Hauptverkehrszeiten angeboten wird. In den anderen Bergdörfern bleibt dieser erhalten. Dort soll samstags aus dem 20-Minuten-Takt ein 20/40-Minutentakt werden.
Hier die detaillierte Stellungnahme der CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach:
CDU/FW-Arbeitspapier und Stellungnahme in der Sitzung des Ortschaftsrates Wettersbach am 09.12.2025, TOP 1
ÖPNV in den Bergdörfern – Geplante Einsparungen
Die Buslinien in unseren Bergdörfern sind alle miteinander verknüpft oder getaktet. Deswegen müssen alle Linien als Ganzes gesehen werden.
Aktuelle Bestandsaufnahme:
Fahrpläne und Verbindungen Montag bis Freitag
- Bus 47:
- Stupferich – Zündhütle – Hauptbahnhof, verknüpft mit Bus 55 – Weiterfahrt bis Kühler Krug
– Sam. Tagsüber im 20 Minuten-Takt. - Am Zündhütle Taktung mit dem Bus 24 nach Durlach und nach Bergwald/Hohenwettersbach. Dadurch hat Hohenwettersbach auch einen 20-Minuten-Takt zum Hbf. und Wettersbach einen 20-Min-Takt nach Durlach.
- Stupferich – Zündhütle – Hauptbahnhof, verknüpft mit Bus 55 – Weiterfahrt bis Kühler Krug
- Bus 47/47A Verstärker
- Verstärker-Fahrten zwischen Waldbronn-Ermlisgrund/Palmbach und Zündhütle.
- Ergibt zu den Hauptverkehrszeiten einen 10 Minuten Takt.
- Ist am Zündhütle mit der Verstärkerlinie Bus 44 zum Hbf. und nach Hohenwettersbach/Bergwald getackte.
- War bis 2011 die Buslinie 27.
- Verstärker-Fahrten und Zeiten:
morgens zwischen 5:55 und 8:15 Uhr: Acht Fahrten Richtung Zündhütle,
davon zwei an Schultagen als Schnellbus 47X zum Hbf, und eine normal zum Hbf. (an Ferientagen alle bis Zündhütle)
davon 2 Fahrten nach und aus Waldbronn Ermlisgrund
nachmittags zwischen 16:10 und 18:10 Uhr fünf Fahrten Zündhütle – Palmbach - Waldbronn (und zurück) - Im Gewerbegebiet Ermlisgrund und bei der Fa. Agilent sind fast 2.000 Arbeitnehmer beschäftigt.
- Bus 24:
- Bergwald – Hohenwettersbach – Zündhütle – Durlach (Schlossplatz und Turmberg), ist mit Bus 23 verknüpft. Weiterfahrt nach Thomashof – Stupferich.
– Sam. tagsüber im 20-Minuten-Takt. - Am Zündhütle Taktung mit dem Bus 47 von/zum Hauptbahnhof und nach Palmbach/Stupferich (Busse warten aufeinander).
- Dadurch haben Wettersbach und Wolfartsweier auch einen 20-Minuten-Takt nach Durlach (Busse warten aufeinander).
- Bergwald – Hohenwettersbach – Zündhütle – Durlach (Schlossplatz und Turmberg), ist mit Bus 23 verknüpft. Weiterfahrt nach Thomashof – Stupferich.
- Bus 44 = Verstärker-Linie:
- Hohenwettersbach – Bergwald - Zündhütle – Hauptbahnhof
- Linie 44 ist die Verstärkerlinie als Ergänzung zum Bus 24, dadurch ergibt sich
ein 10 Minuten Takt zur Hauptverkehrszeit. - Durch die Taktung der Verstärkerlinie 47 und 44 entsteht für Wettersbach morgen eine durchgängige Verbindung zum Hbf. mit Umstieg ohne Wartezeit.
- Nachmittags am Zündhütle Umstiege ohne Wartezeit zur Linie 47A/158 nach Palmbach / Waldbronn / Langensteinbach.
- Verstärker-Fahrten und Zeiten:
morgens zwischen 5:57 und 8:20 Uhr: acht Fahrten Richtung Hauptbahnhof, Rückfahrt über Industriegebiet Killisfeld.
nachmittags zwischen 15:40 und 18:00 Uhr: acht Fahrten Richtung Hohenwettersbach-Bergwald, Rückfahrt über Killisfeld.
- Bus 23:
- Stupferich – Thomashof – Durlach (Schlossplatz und Turmberg) Verknüpft mit Bus 24, Weiterfahrt nach Zündhütle - Bergwald – Hohenwettersbach.
- – Sam. Tagsüber im 20-Minuten-Takt.
- Durch das Linienende der beiden Buslinien 47 und 23 hat Stupferich Mo -Sa. einen 9/11 Minuten-Takt, nach Durlach oder zum Hbf.
- Fahrzeit Rathaus Stupferich zum Marktplatz: Bus 23 = 34 Minuten, Bus 47 = 40 Minuten
- Bus 158:
- Langensteinbach – Mutschelbach – Stupferich – Palmbach – Zündhütle
- Montag – Freitag tagsüber alle 60 Minuten, Zündhütle Ankunft/Abfahrt immer Minute .42/.51, (morgens früh andere Zeiten) zusätzlich Schulbusse
- Nachmittags zur Minute 51 ersetzt der Bus 158 die Verstärkerline 47A vom Zündhütle nach Palmbach
Wochenend-Fahrpläne
Samstag-Fahrplan:
- Hohenwettersbach und Bergwald:
Bus 24: von 9:20 bis 18:15 Uhr 20-Min-Takt nach Durlach, davor und danach 20-Min-Takt zum Zündhütle und 20/40 nach Durlach. Am Zündhütle Taktung mit Bus 47. - Wettersbach:
Bus 47: samstags: 9:25 bis 18:45 Uhr 20-Min-Takt, davor und danach 20/40
Am Zündhütle Taktung mit Bus 24.
- Stupferich:
Bus 23: samstags 9:50 bis 17:50 Uhr 20-Min-Takt, davor und danach stündlich
Bus 47: samstags: 9:25 bis 18:45 Uhr 20-Min-Takt, davor und danach 20/40
Das ergibt tagsüber ein 9/11-Minuten Takt.
Sonntag-Fahrplan:
- Hohenwettersbach und Bergwald:
Bus 24: ganztags bis 20:30 Uhr 20-Minten-Takt zum Zündhütle,
davon tagsüber 20/40 nach Durlach,
danach 20/40 zum Zündhütle, davon stündlich nach Durlach
Am Zündhütle Taktung mit Bus 47. - Wettersbach
Bus 47: sonntags ganztags 20/40-Minuten Takt
Am Zündhütle Taktung mit Bus 24.
- Stupferich:
Bus 23: sonntags ganztags stündlich
Bus 47: sonntags ganztags 20/40-Minuten Takt - Wolfartsweier
Bus 47: Verbindungen wie Wettersbach
Bus 107: Ettlingen – Durlach Bahnhof
TRAM 2: Wolfartsweier – Nord
Fazit zum Angebot und zu den Fahrplänen der Busverbindungen
- Die Karlsruher Bergdörfer verfügen insgesamt über ein gut ausgebautes und aufeinander abgestimmtes Bussystem mit passenden Umsteigemöglichkeiten.
- Die fehlende ÖPNV-Anbindung von Waldbronn - mindestens bis zum Rathausmarkt – stellt jedoch eine deutliche Lücke im Verkehrsnetz für Berufspendler dar.
- In Wolfartsweier/Zündhütle sind die Anschlüsse zum Bus 107 von und nach Ettlingen sowie zum Bahnhof Durlach nicht auf die Taktung der Bergdorf-Buslinien abgestimmt.
Situation für Wettersbach:
- Richtung Durlach: Die Verbindungen von und nach Durlach sind dank der abgestimmten Taktung am Zündhütle zum Bus 24 grundsätzlich gut. Die Busse warten dort aufeinander. (Vorgänger war die Buslinie 27 von Palmbach nach Durlach)
- Richtung Hauptbahnhof: In der Hauptverkehrszeit ergibt sich durch das direkte Umsteigen zwischen den Verstärkerbussen 47 und 44 am Zündhütle meist ein verlässlicher 10-Minuten-Takt zum Karlsruher Hauptbahnhof.
Geplante Einsparungen in den Bergdörfern
- Kompletteinstellung der Verstärkerlinie 47/47A zu den Hauptverkehrszeiten.
Folgen:
Als einziger Höhenstadtteil hätten Grünwettersbach und Palmbach keinen 10-Minuten Takt für Berufspendler.
Von den gemeinsamen Verstärkerlinien bleibt nur der Zweig der Linie 44
- Linie 24 (Bergwald – Hohenwettersb.) samstags 20/40 anstatt 20-Minuten-Takt
Folgen:
Bei der Linie 24 soll der Takt 20/40 eingeführt werden. Der 20-Minuten-Takt der Linie 47 soll erhalten bleiben. Wir haben am Zündhütle dann auch nur noch einen 20/40 Minuten-Takt nach Durlach. Auch hier bricht ein Teil der bisherigen Taktung weg.
- Linie 23 (Stupferich) samstags 20/40 anstatt 20-Minuten-Takt.
Die Kürzung bei der Linie 23 dürfte Stupferich nicht weh tun. Da es samstags dort einen 9/11 Minuten-Takt der Linien 23 und 47 gibt. Hieraus wird jetzt ein 9/11/20-Minuten Takt.
Fazit zu den geplanten Einsparungen:
Die geplanten Maßnahmen führen zu Einsparungen an unterschiedlichen Stellen des ÖPNV-Angebots in den Höhenstadtteilen. Bei der Linie 47 sind Kürzungen zu den Hauptverkehrszeiten vorgesehen, was insbesondere Berufspendler trifft. Die Linien 23 und 24 sollen im Samstagsfahrplan reduziert werden. Damit werden die bislang einheitlichen Taktungen und abgestimmten Linienverknüpfungen teilweise aufgehoben.
Unsere Stellungnahme und Lösungsvorschläge
Hauptverkehrszeiten
- Das Angebot für Berufspendler in den Hauptverkehrszeiten darf nicht reduziert werden. Gerade diese regelmäßig fahrenden Kundinnen und Kunden mit Monatskarten oder Deutschlandticket bilden die wichtigste und verlässlichste Grundlage für den ÖPNV und stellen eine stabile Einnahmequelle dar.
- Eine Reduzierung des Angebots allgemein und ganz besonders zur Hauptverkehrszeit widerspricht den Zielen der Verkehrswende. Seit Jahren werben wir für einen Umstieg auf den öffentlichen Verkehr – Kürzungen im Berufsverkehr senden jedoch das entgegengesetzte Signal. Wir riskieren, dass Fahrgäste abspringen und langfristig nicht zurückkehren.
- Ein funktionierendes ÖPNV-System sollte nicht an verschiedenen Stellen gleichzeitig geschwächt werden. Wenn Einsparungen unumgänglich sind, müssen sie einheitlich erfolgen – entweder in den Hauptverkehrszeiten oder im Wochenendverkehr. Nur so bleiben die verbleibenden Fahrten sinnvoll miteinander verknüpft und die Umsteigebeziehungen stabil.
- Benachteiligung von Grünwettersbach und Palmbach
Die geplanten Kürzungen stellen eine deutliche Benachteiligung für Wettersbach dar. Als einwohnerstärkster Höhenstadtteil (rund 6.000 Einwohner plus etwa 1.000 Arbeitsplätze in Wettersbach und bei PI) würde unser ÖPNV-Angebot für Berufspendler spürbar schlechter ausfallen als in den Nachbarorten.- Hohenwettersbach/Bergwald (ca. 4.400 Einwohner): behält den 10-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit.
- Stupferich (ca. 3.000 Einwohner): weiterhin ganztägiger 9/11-Minuten-Takt.
Wochenend-Verkehre
- Da auch wir einen Beitrag zu den notwendigen Einsparungen leisten sollen, halten wir es für sinnvoller, den 20-Minuten-Takt am Samstag – analog zu den Linien 23 und 24 – vorübergehend aufzugeben. Auch wenn eine Wartezeit von dann 40 Minuten spürbar schmerzt, wäre dies aus unserer Sicht die weniger einschneidende Lösung.
- Ein einheitlicher 20/40-Minuten-Takt an Samstagen (wenn möglich nur nachmittags) und an Sonntagen in allen Bergdörfern sollte daher geprüft werden. Diese Maßnahme wäre nach unserer Einschätzung eine Einsparung, mit der alle Bergdörfer für einen begrenzten Zeitraum (hoffentlich nur zwei bis drei Jahre) leben könnten.
Unsere Lösungs- und Einsparvorschläge an die VBK
- Kürzungen im Wochenendverkehr halten wir für weniger gravierend als Einschnitte bei den für Berufspendler wichtigen Fahrten zu den Hauptverkehrszeiten.
- Prüfung einer Verknüpfung der Linien 47 und 23 am Wochenende:
Wir regen an zu untersuchen, ob die Linien 47 und 23 miteinander verbunden werden können. Dadurch entstünde eine durchgehende Verbindung von Wettersbach über Stupferich zum Durlach-Schloßplatz bzw. Turmberg (und zurück).
Mit zwei Fahrten pro Stunde je Richtung könnte so ein attraktives Angebot bestehen bleiben – trotz Einsparungen. - Fahrplanabstimmung zwischen den Buslinien 47 und 158:
Fahrplan-Optimierungen zwischen den Buslinien 47 und 158 können Einsparungen oder Verbesserungen bringen. So fahren bspw. vom Zündhütle in Richtung Stupferich um 5:20, 6:20 und 7:00 Uhr die Busse 47 und 158 bis Stupferich im Minutenabstand hintereinander her. Da diese Busse zu Fahrzeiten der „normalen“ Linie 47 fahren, ist der Bus 158 hier kein Ersatz für die Verstärkerlinie 47.
Bei der kommenden Überarbeitung der Fahrpläne können auch kleine Veränderungen zur Optimierung der Fahrpläne einfließen, die spürbaren Verbesserungen des Angebotes mit sich bringen.
- Bessere Anschlüsse in Wolfartsweier / Zündhütle:
Die Umstiege zum Bus 107 von und nach Ettlingen sowie zum Bahnhof Durlach sind derzeit nicht auf die Bergdorf-Linien abgestimmt. Eine Angleichung der Takte wäre wünschenswert.
Umsteigezeiten von rund 10 Minuten, während die Pkw-Fahrzeit nur 15 Minuten beträgt, sind für potenzielle Neukunden nicht attraktiv. Verbesserte Anschlüsse würden zusätzliche Fahrgäste gewinnen. - Schließen der ÖPNV-Lücke nach Waldbronn:
Die fehlende Anbindung von Waldbronn – zumindest bis zum Rathausmarkt – ist für Berufspendler ein deutlicher Schwachpunkt im Verkehrsnetz unserer Region.
Auch wenn eine vollständige Waldbronn-Linie derzeit finanziell nicht umsetzbar ist, sollte geprüft werden, ob die Wendeschleife der bestehende Linie 47A um ca. 1,5 km bis zum Rathausmarkt Waldbronn verlängert werden kann.
In diesem Bereich leben rund 500 Einwohnerinnen und Einwohner, die von einer schnellen Busverbindung nach Karlsruhe erheblich profitieren würden. Darüber hinaus arbeiten im Umfeld von Rathausmarkt und SRH-Gesundheitszentrum viele Beschäftigte, die aus dem Osten Karlsruhes kommen und bislang keinen passenden ÖPNV-Anschluss haben. Dieses Potenzial sollte erschlossen werden.
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Interfraktioneller Antrag: Sachstandsbericht Lebensmittelmarkt in Grünwettersbach (30.10.2025)
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Sitzung des Ortschaftsrates Wettersbach am 09.12.2025
Stellungnahme zum Interfraktioneller Antrag Vorlage Nr.: 2025/1042, Lebensmittelmarkt in Grünwettersbach, vorhabenbezogener Bebauungsplan „Wiesenstraße 40".
Die Verwaltung nimmt zu den Fragen des interfraktionellen Antrags wie folgt Stellung: (Die Antworten haben wir in ROT den den FRagen hinzugefügt)
Vertreter der Fachämter waren nicht anwesend.
Siehe auch: https://sitzungskalender.karlsruhe.de/db/ratsinformation/termin-10220
Interfraktioneller Antrag im Ortschaftsrat Wettersbach
Betreff: Lebensmittelmarkt in Grünwettersbach, vorhabenbezogener Bebauungsplan „Wiesenstraße 40“
Sehr geehrte Frau Tron,
die Fraktionen im Ortschaftsrat Wettersbach beantragen einen ausführlichen Sachstandsbericht zum aktuellen Stand der Planungen für den Lebensmittelmarkt in Grünwettersbach sowie die Beantwortung nachstehender Fragen.
Es wäre wünschenswert, wenn Vertreterinnen oder Vertreter der zuständigen Fachämter zur Erläuterung der Fragestellungen und Antworten an der Ortschaftsratssitzung teilnehmen.
Begründung
Seit über 24 Jahren befasst sich der Ortschaftsrat Wettersbach mit dem Thema Verbesserung der Nahversorgung. Bereits am 19. September 2006 wurde vom Ortschaftsrat Wettersbach der erste Beschluss gefasst, neben dem Gelände der ehemaligen Wertstoffstation Planungen für die Sicherung der Nahversorgung einzuleiten. Nach dem Ankauf der benötigten Grundstücke und der Ausschreibung für einen Lebensmittelvollsortimenter beschlossen der Gemeinderat sowie der Ortschaftsrat Wettersbach am 04.12.2018, die Firma Edeka als Erstplatzierten zu beauftragen.
Am 09.02.2021 wurde dem Ortschaftsrat der Siegerentwurf für das Nahversorgungszentrum vorgestellt, und der vorhabenbezogene Bebauungsplan „Wiesenstraße 40“ wurde eingeleitet. Im Juli 2023 erfolgte die Verlegung der Wertstoffstation in das Gewerbegebiet Winterrot, um die erforderlichen Flächen bereitzustellen.
Seither wird von den zuständigen Ämtern und dem zukünftigen Betreiber weiter geplant – jedoch ohne erkennbare Fortschritte. Die Fraktionen sehen die Umsetzung inzwischen als gefährdet an und fordern eine zügige Klärung der offenen Punkte, damit der Betreiber mit dem Bau beginnen kann. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Grünwettersbach und den übrigen Karlsruher Bergdörfern benötigen dringend eine verlässliche wohnortnahe Nahversorgung.
Der Sachstandsbericht soll insbesondere folgende Fragen klären:
- Wie lange behalten die Naturschutzgutachten im FFH-Gebiet noch ihre Gültigkeit?
Die Gültigkeitsdauer von Naturschutz-Gutachten ist nicht gesetzlich festgelegt. Eine Gültigkeit von 5 Jahren gilt jedoch als gängige Praxis. Die Gültigkeit hängt jedoch stark vom konkreten Einzelfall ab, wie zum Beispiel dem Zustand der Umwelt oder der sich ändernden rechtlichen Situation. Die spezielle artenschutzrechtliche Untersuchung (saP) wurde 2020 zuletzt aktualisiert. Die FFH-Verträglichkeitsprüfung ist von 2022.
- Was geschieht nach Ablauf der Gutachten, und welcher Zeitrahmen ist für eine eventuelle Erneuerung erforderlich?
Nach Ablauf der Gültigkeit müssen die Gutachten aktualisiert werden. Im Falle der saP muss dazu im Zeitraum Februar bis September eine erneute artenschutzrechtliche Erhebung von Brutvögeln, Fledermäusen, Schmetterlingen, Käfern und Reptilien durchgeführt werden. Diese Kartierungen haben einen geringen Umfang und dienen der Aktualisierung der vorhandenen Erfassungen. Es muss nicht komplett neu erfasst werden.
Die FFH-Verträglichkeitsprüfung wird anhand der Ergebnisse der saP aktualisiert, dies stellt keinen großen oder zeitintensiven Aufwand dar.
Anschließend muss der Umweltbericht angepasst werden. Da bereits Ausgleichsmaßnahmen gefunden sind und sich der Eingriff voraussichtlich verringern wird, ist der Aufwand hierfür überschaubar. Für die Aktualisierung der Erfassungen und Überarbeitungen ist circa 1 Jahr einzuplanen. - Welche Verträge wurden bislang mit dem zukünftigen Betreiber geschlossen?
Mit dem zukünftigen Betreiber wurden von der Stadt noch keine Verträge geschlossen.
- Worin bestehen die technischen Planungsprobleme, die den Bebauungsplan und den Baubeginn verzögern?
Der Vorhabenträger vertritt die Auffassung, dass es zur Erstellung des Gebäudes, gemäß den Ausschreibungskriterien der Stadt, einer Rückverankerung sowie der Erschließung einzelner Teilflächen der Nachbargrundstücke bedarf. Aktuell gibt es noch kein Einvernehmen zwischen Vorhabenträger und Stadt zur Frage der technischen Realisierbarkeit. Nach den vorliegenden Erkenntnissen ist eine Realisierung des Vorhabens unter den von der Stadt vorgegebenen Parametern zwar aufwändig, aber grundsätzlich möglich und technisch umsetzbar.
- Konnte die Planung der landwirtschaftlichen Zufahrtswege zu den angrenzenden Wiesengrundstücke positiv geklärt werden?
Die Wegeführung zur Erschließung der angrenzenden Grundstücke ist noch nicht final geklärt.
- Welche Änderungsvorschläge wurden von der Firma Edeka eingebracht und wie hat die Stadtverwaltung hierüber entschieden?
Im August 2024 reichte der Vorhabenträger neue Planungsunterlagen ein, welche der bisherigen Planung und dem im Verhandlungswettbewerb eingereichten Exposé nicht entsprechen. Es liegt eine Abweichung bezüglich der Lage und Kubatur sowie der Geschossigkeit im Vergleich zur ursprünglichen Planung vor. Insbesondere soll anstelle des eingeschossigen Gebäudes, das sich in den Hang einfügen sollte, ein zweigeschossiges Gebäude errichtet werden, welches an die Wiesenstraße vorrücken soll.
Aus Gründen der Gleichbehandlung, des Willkürverbotes und des Transparenzgebotes ist aber eine Abweichung von den im Ausschreibungs- und Wettbewerbsverfahren zwingend festgelegten Kriterien ohne Aufhebung der alten Ausschreibung und erneuten Ausschreibung nicht zulässig. - Inwieweit wurde in der jetzigen Planungsphase die Möglichkeit geprüft, durch ein zweigeschossiges Gebäude mit gewerblicher Nutzung im Obergeschoss die Baukosten je m³ umbauten Raum zu senken?
Siehe hierzu die Antwort auf Frage 6.
- Wie äußert sich die Firma Edeka zum derzeitigen Planungsstand?
Es wird eine zweigeschossige Bebauung favorisiert. Siehe hierzu die Antwort auf Frage 6.
- Wie ist der aktuelle Stand des vorhabenbezogenen Bebauungsplans? Welche Möglichkeiten hat die Stadtverwaltung, das Verfahren zu beschleunigen oder positiv zu beeinflussen, um einen zeitnahen Baubeginn herbeizuführen?
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan ist vom Vorhabenträger mit der Kommune abzustimmen. Es sind wie dargestellt noch offene Punkte zu klären.
- Wann ist mit einem Baubeginn zu rechnen?
Es kann derzeit nicht abgeschätzt werden, wann mit einem Baubeginn zu rechnen ist.
- Wie wird verfahren, falls der jetzige Bewerber (Edeka), als Erstplatzierter der Ausschreibung abspringt?
- Gibt es Ersatzbewerber die gegebenenfalls kurzfristig einspringen könnten?
- Müsste in diesem Fall ein neues Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben werden?
Mit welcher Zeitschiene wäre dann zu gerechnet?
Antworten zu den Fragen (11) bis (13):
Nur zwei der Bewerber haben die Grundvoraussetzungen (u. a. Vollsortimenter, eingeschossige Bauweise) erfüllt. Mit dem Erstplatzierten wurde sodann in die Verhandlungen eingestiegen.
Sofern der Erstplatzierte abspringt, können aus verfahrensrechtlichen Gründen keine Verhandlungen mit dem Zweitplatzierten mehr aufgenommen werden.
Die Stadt müsste ein neues Wettbewerbsverfahren einleiten. Zu einer Zeitschiene können derzeit keine Angaben gemacht werden.
Aus Sicht aller Ortschaftsratsfraktionen besteht dringender Handlungsbedarf, um das Verfahren zur Realisierung des Lebensmittelmarktes zeitnah und zielgerichtet zum Abschluss zu bringen. Die fortdauernden Verzögerungen gefährden nicht nur die Umsetzung des Projekts, sondern auch die langfristige Sicherstellung der wohnortnahen Versorgung in den Bergdörfern.
Sollte sich abzeichnen, dass der derzeitige Projektverlauf keine Realisierung auf der geplanten Fläche zulässt, sind die Fraktionen der Meinung, dass unverzüglich eine alternative Vorgehensweise (Plan B) geprüft werden muss. Ziel muss es sein, in den Karlsruher Höhenstadtteilen dauerhaft ein Nahversorgungszentrum zu sichern.
Dass es auch bei der Bevölkerung berechtigterweise Unmut und Unverständnis über die jahrzehntelange Entwicklungs- und Planungsphase gibt, zeigt auch die folgende Auflistung (Anlage 1) der Sitzungen von Ortschaftsrat und Gemeinderat der letzten 24 Jahre zum Thema Nahversorgung in Wettersbach.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Roland Jourdan, CDU/FW-Fraktionsvorsitzender
gez. Ursula Seliger, BFW-Fraktionsvorsitzende
gez. Gundula Lüchtrath-Klöckner, Bündnis 90/Die Grünen-Fraktionsvorsitzende
gez. Peter Fehst, SPD/FDP-Fraktionsvorsitzender
Anlage 1:
Seit über 24 Jahren beschäftigt sich der Ortschaftrat Wettersbach und die Stadtverwaltung Karlsruhe mit der Sicherung der Nahversorgung in Wettersbach.
Hier der Zeitablauf der betreffenden Sitzungen des Ortschaftsrates Wettersbach:
- 1997 – Der SPAR-Piston Lebensmittelmarkt, Am Wetterbach 38 wird geschlossen.
- OR Wettersbach 10.07.2001
- Vorstellung der Analyse „Lebensmittelversorgung in Wettersbach“ durch die Firma
S+B Projekt GmbH im Ortschaftsrat Wettersbach.
- Vorstellung der Analyse „Lebensmittelversorgung in Wettersbach“ durch die Firma
- OR Wettersbach 06.11.2001 und 04.12.2001
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Der Radweg von Grünwettersbach nach Wolfartsweier kommt
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*** Update 25.07.2025 ***
Radwegbau verschiebt sich
Nach Mitteilung des RP verschiebt sich der Beginn der Baumaßnahmen für den Radweg. Es werden Planänderungen zur Hangsicherung angeführt. Weitere Mitteilungen und Informationen sollen folgen.
*** Update 22.02.2025 ***
JA zu Radweg an der L 623
Unterstützen Sie die Radwegplanung zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier
Aktuell wird im Internet eine Online-Petition „Für einen sicheren und ökologischen Radweg zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier“ geworben. Auf den ersten Blick wirkt die Überschrift positiv. Setzt man sich dann aber einmal genauer mit den Argumenten des Initiators der Petition in deren Begründung auseinander, erkennt man schnell, dass hier gegen den Radweg gestimmt wird, der nach jahrzehntelanger Planung kurz vor dem Baubeginn steht.
Wir bitten Sie daher, die Petition NICHT zu unterschreiben, da dies als Zustimmung zu den bestehenden Planungen gewertet wird.
Wer die Planungshistorie des gemeinsamen Fuß- und Radwegs zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier verfolgt hat, kann den Planern mit Sicherheit eines nicht vorwerfen: Dass sie unüberlegt gehandelt haben. Nach rund 20 Jahren intensiver Diskussionen wurden von den Fachämtern zahlreiche Trassenführungen geprüft und zum Teil auch konkret geplant. Aus verkehrsrechtlichen und naturschutzrechtlichen Gründen mussten viele dieser Entwürfe jedoch (zu Recht) wieder verworfen werden. Bei der Planung stellte es sich als besondere Herausforderung dar, verkehrsrechtlichen Vorgaben mit naturschutzrechtlichen Anforderungen in Einklang zu bringen. Nach umfassender Prüfung und Planung wurde schließlich eine Lösung erarbeitet, die sämtliche widerstreitenden Interessen berücksichtigt und harmonisiert: Den bestehenden Gehweg entlang der L623 zu verbreitern.
Nicht nur unsere Fraktion, sondern der gesamte Ortschaftsrat Wettersbach setzt sich seit vielen Jahren für eine Mobilitätswende ein. Dies umfasst die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, den Ausbau von Carsharing-Angeboten sowie den Bau von Radwegen in unseren Bergdörfern. Diese Maßnahmen sind Teil des Naturschutzes, bringen jedoch auch Konflikte mit sich, die Kompromisse erfordern.
In der Begründung der Petition wird ohne nähere Erläuterung die pauschale Behauptung aufgestellt, die von dem Regierungspräsidium geplante Verbreiterung des Gehwegs wäre weder umweltverträglich, noch stelle sie in punkto Sicherheit eine Verbesserung für Radfahrer dar. Beides ist nachweislich falsch!
Richtig ist, dass es für eine Verbreiterung des bestehenden Gehwegs erforderlich ist, den bestehenden Hang zurück zu verlagern. Hierzu wurde von den Planern das nachhaltige Verfahren „bewehrte Erde“ entwickelt (siehe hierzu unten unsere weiteren Updates zu der Planung des Radwegs). Dieses Verfahren stellt sicher, dass der charakteristische Schluchtcharakter des Wetterbachtals erhalten bleibt. Darüber hinaus werden ökologische Belange berücksichtigt, wie etwa der Erhalt des Lebensraums des Feuersalamanders.
Für die Realisierung dieses nachhaltigen Verfahrens nehmen die Planer zum Zweck des Naturschutzes ausdrücklich eine längere Bauzeit, größeren Erdbewegungen und auch höhere Kosten in Kauf. Hohe Betonwände, wie sie etwa beim Radweg nach Hohenwettersbach erforderlich und eingesetzt wurden, werden durch das Verfahren „bewehrte Erde“ vermieden. U.a. aus diesem Grund hat sich der Ortschaftsrat Wettersbach einstimmig für diese Planungen ausgesprochen.
Aus welchem Grund der geplante gemeinsame Fuß- und Radweg keine Verbesserung für die Sicherheit der Radfahrer darstellen soll, wird in der Begründung der Petition nicht erläutert. Für uns ist dieses Argument in keiner Weise nachvollziehbar, sondern dient offensichtlich ausschließlich der Stimmungsmache. Selbstverständlich wird durch die Verbreiterung des Wegs auf 3,00 Meter + Sicherheitstrennstreifen von weiteren 1,15 Meter sichergestellt, dass Radler sowohl aus Grünwettersbach als auch aus Wolfartsweier kommend, den Weg befahren können. Diese Breite entspricht zudem den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung.
Wir wollen zudem nicht unerwähnt lassen, dass der Initiator der Petition jederzeit die Möglichkeit hatte, seine Argumente mit Mitgliedern des Ortschaftsrates Wettersbach auszutauschen und seine Verbesserungsvorschläge zu diskutieren.
Da es sich um eine Landstraße handelt, ist das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium, Bauherr und Kostenträger der Maßnahme. Erste Baumaßnahmen können und sollen bereits in diesem Jahr beginnen.
Wir unterstützen ausdrücklich die derzeitige Planung des gemeinsamen Fuß- und Radwegs und setzen uns dafür ein, dass der Bau noch in diesem Jahr beginnen kann.
Ihre CDU/FW Ortschaftsratsfraktion Wettersbach
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Weiterlesen: Der Radweg von Grünwettersbach nach Wolfartsweier kommt
Grundschul-Radfahrausbildung muss vor Ort bleiben!
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Wir setzen uns für den Erhalt der Grundschul-Radfahrausbildung in unseren Bergdörfern ein
In den letzten Tagen wurde bekannt, dass der Betrieb der mobilen Jugendverkehrsschule 1 der Verkehrswacht eingestellt werden soll. Dies würde die Grundschul-Radfahrausbildung in der Heinz-Barth-Grundschule Wettersbach und in den anderen Bergdörfern betreffen. Hier finden seit vielen Jahren die Fahrradausbildungen der "Kleinen" in den jeweiligen Schulhöfen statt.
Wir setzen uns für den Erhalt der Grundschul-Radfahrausbildung in den Bergdörfern an den örtlichen Grundschulen ein. Den erheblicher Unterrichtsausfall aufgrund der Transferzeiten zu einer zentralen Jugendverkehrsschule halten wir für nicht vertretbar. Seit vielen Jahren erhalten die Grundschulkinder der Karlsruher Bergdörfer ihre Radfahrausbildung auf den Schulhöfen der Heinz-Barth-Schule in Grünwettersbach oder der Grundschule in Stupferich. Zu diesem Zweck betreibt die für den Stadt- und Landkreis zuständige Verkehrswacht die mobile Jugendverkehrsschule 1 und gestaltet den jeweiligen Schulhof durch mitgebrachte Verkehrsschilder usw. jeweils zu einem mobilen Verkehrsübungsplatz um.
Weiterhin Radfahrausbildung in der Heinz-Barth-Schule Wettersbach
Die Fahrrradausbildung der Grundschulkinder müsste dann künftig an einer der stationären Verkehrsschulen in Ettlingen oder in der Waldstadt bzw. am Engländerplatz erfolgen. Zweifelsohne sind die stationären Verkehrsschulen besser ausgestattet als die mobile Jugendverkehrsschule 1. Dennoch sind wir als CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion der festen Überzeugung, dass die Grundschulkinder ihre Ausbildung genau dort erhalten sollten, wo sie auch ihren Alltag bestreiten: d. h. auf dem Weg zur Schule oder im Wohnquartier.
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Erfolgreicher Einsatz für Mitspracherecht bei Windenergieplanung
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CDU-Gemeinderatsfraktion stärkt Bürgerinteressen den Rücken
„Unsere Initiative war erfolgreich. Künftig entscheidet der Gemeinderat, ob und wenn städtische Flächen eines Tages einmal zur Errichtung von Windenergieanlagen verpachtet werden sollen“, eröffnet Fraktionsvorsitzender Detlef Hofmann. „Das sind beruhigende Nachrichten.“
„Ohne unseren Änderungsantrag hätte der Gemeinderat kein Mitspracherecht mehr gehabt, sobald der Regionalplan in Kraft getreten sein wird“, kommentiert Stadtrat Tilman Pfannkuch. „Doch genau das war uns als CDU-Fraktion wichtig, da insbesondere beim Thema Windkraft unterschiedlichste Interessen aufeinanderprallen. Das zeigt etwa die Diskussion um das geplante Vorranggebiet zwischen Wolfartsweier, Bergwald und Grünwettersbach. Zum einen ist die Topographie in dem Waldgebiet höchst anspruchsvoll, da in der Hanglage neben den Windenergieanlagen auch Zufahrtswege und eine entsprechende Leitungsinfrastruktur angelegt werden müssten. Zum anderen haben Anwohnerinnen und Anwohner berechtigte Sorgen geäußert, wenn es um mögliche Eingriffe in das Landschaftsbild geht. Über all diese Dinge lässt es sich auf Ebene des Gemeinderats gut beraten.“
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